Rezension: Medialer Schmutz. Eine Skandalgeschichte des Nackten und Sexuellen im Deutschen Kaiserreich 1890–1914

von Christina Templin

Autor/innen

  • Christina Wintersteiger

DOI:

https://doi.org/10.21243/mi-01-17-14

Abstract

Zwischen „eleganter Pornografie“ und dem durch sexuelle Verseuchung angetriebenen Niedergang der Gesellschaft: Der vorliegende Band „Medialer Schmutz“ von Christina Templin erörtert die Frage nach der Verquickung von Medien und Sexualität um die Jahrhundertwende anhand konkreter Beispiele. Ausgehend von Gerichtsprozessen, Skandalen und öffentlichen Debatten werden Argumente und Entwicklungen aufbereitet, die einerseits zur Entstehung neuer Körperkulturen und Sagbarkeitsräume für die Verhandlung von Sexualität und Nacktheit in der Gesellschaft beitrugen, und andererseits stets den Beigeschmack der moralischen Gefährdung durch die Darstellung und Kunstwerdung nackter Tatsachen beibehielten.

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Veröffentlicht

2017-03-19

Zitationsvorschlag

Wintersteiger, C. (2017). Rezension: Medialer Schmutz. Eine Skandalgeschichte des Nackten und Sexuellen im Deutschen Kaiserreich 1890–1914: von Christina Templin. Medienimpulse, 55(1). https://doi.org/10.21243/mi-01-17-14

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