Schwerpunkt

Das Schwerpunktthema ist das Forum, um die vielfältigen, auch kontroversen Betrachtungsweisen von gesellschaftspolitisch und bildungspolitisch relevanten Fragen in und durch Medien zu beleuchten. Hier wird in erster Linie angestrebt. Bewusstsein zu wecken und zu vertiefen, dass und wie Medien Vorstellungen und Werthaltungen sowie individuelle Entscheidungen beeinflussen und die Alltagskultur mitprägen.

Beiträge

Franz Bauer: Schnell, unbürokratisch, kompetent

Wie der neue Presserat Fehlentwicklungen in den Medien begegnen wird.


Lena Doppel: WWWerte im Umbruch - Neue Werte durch neue Medien? Welche Werte vermittelt uns das Web 2.0?

Das Web 2.0 verändert unsere Möglichkeiten zu publizieren und zwingt uns zu überdenken, wie wir Privatheit definieren.


Gudrun Marci-Boehncke / Matthias Rath: Der Gewalt ihre Freiheit - Der Horror-Film als jugendliches Wertekonstrukt

Horrorfilme bieten Jugendlichen Distanz, Angstlust und Themenbasis für Anschlusskommunikation. Die gesuchten und gefundenen Werte sind kein Anlass für "Medienmoralisierung", sondern für eine fröhlich-gruselige Medienpädagogik.


Andy Kaltenbrunner / Matthias Karmasin / Daniela Kraus: Die Werte der Wertvermittler - Berufliches Rollenselbstverständnis und Weltanschauung von Journalistinnen und Journalisten

Aktuelle Studien und Befragungen dokumentieren: Österreichs Journalistinnen und Journalisten sind nicht nur Berichterstatter. Ihrem Selbstverständnis nach sehen sich viele vorrangig als Kontrollore und Aufklärer, die auch selbst politisch Themen setzen wollen. Mehrheitlich definieren sie sich politisch links der Mitte. Von Gewissenskonflikten in der Arbeit sind sie trotz ihrer Macht- und Multiplikatorenposition als Wertevermittler aber weniger irritiert als andere Berufsgruppen.


Anu Pöyskö / Frank Hagen / Georg Lindner / Matthias Rohrer: CodeX - gib du dir den Ehrencodex!

CodeX war eine gemeinsame Projektinitiative von wienXtra-medienzentrum, Jugendpresse Österreich, Orange 94.0 und OKTO tv zum Thema Medienethik.


Florian Arendt: Wie wirkt die Krone? - Ein Überblick über den Stand der Forschung über die Wirkung der Kronen Zeitung

Es zeigt sich, dass die Nutzung der Kronen Zeitungen mit Realitätseinschätzungen, Einstellungen, Verhalten und Themenwichtigkeit korreliert.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?


Kurt Wachter: Images und mediale Diskurse über afrikanischen Fußball: Paternalismus, Rassismus und neoliberale Bewunderung

Die Wahrnehmung des afrikanischen Fußballs und seiner Spieler war und ist sowohl in den Stadien wie in den medialen Darstellungen von rassistischen Images aus der Zeit Kolonialismus geprägt. Der speziell in Europa konstatierbare Aufstieg des afrikanischen Fußballs im Zuge der Ökonomisierung und Globalisierung des Spiels brachte zwar neue Superstars hervor, alte Stereotype leben aber vor Ort wie im medialen Diskurs in transformierter Weise fort.


Bettina Rulofs: Wir zeigen andere Bilder von Frauen ...

Zur Inszenierung von Geschlechterverhältnissen in den Sportmedien - Österreich im internationalen Vergleich [1]


Martin Wassermair: Eric Cantona: Fußball-Ikone der modernen Medienwelt

In Unterhaltungsindustrie und Massenmedien nimmt der Sport eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Rolle ein. Er ist zugleich Wettkampf-Arena und Wunschmaschine, Werbefläche und Starproduktion. Dass die Erscheinungsformen des Sports in der modernen Medienwelt einer rasanten Dynamik und Wechselbeziehung unterliegen, ist am Beispiel des Massenphänomens Fußballs vielleicht am deutlichsten abzulesen.


Otto Penz: Über die Konstruktion des Fernsehsports

Der Aufsatz beschäftigt sich mit der zunehmenden Ökonomisierung des Sports, die durch die massenmediale Berichterstattung vorangetrieben wird. Anhand von Fußballübertragungen wird veranschaulicht, wie der Sport und das Fernsehen wechselseitig voneinander profitieren. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Art der massenmedialen Aufbereitung des Sports für ein Millionenpublikum diskutiert, d.h. die Spektakularisierung von sportlichen Wettkämpfen mit medialen Mitteln, etwa durch eine patriotische Kommentierung und die Fokussierung auf Stars.


Michael Schuster: Fußball und Identität in Israel - Die Rolle der Medien im Kontext politisch-kultureller Identitätsbildung und Ausgrenzungsprozesse

Fußball als Element der Popularkultur. Oder: Wie der Fußball als Mittel der Unterdrückung eines nationalen Minderheitenbewusstseins dient.


Matthias Marschik / Johanna Dorer: Neue Wege des Augenscheins. - Wie Sport und Medien zusammenfanden. Das Beispiel Österreich

Im Laufe eines Jahrhunderts haben sich die unterschiedlichen Bereiche des (Massen-)Sports und der (Massen-)Medien immer enger verwoben. Die Geschichte dieser Symbiose wird hier am Beispiel Österreichs nachgezeichnet


Konstantin Mitgutsch / Michael Wagner: Gaming the Schools. - Didaktische Szenarien des Digital Game Based Learning

Der Beitrag "Gaming the Schools" eröffnet Einblicke in die Gestaltung und Evaluierung eines österreichisches Pilotprojekts zum Einsatz von Computerspielen in Schulen und erörtert die Chancen und Herausforderungen eines produktiven Einsatzes von digitalen Spielen im Unterricht.


Tim Longerich: Lies es zwischen den Pixeln - Prototypische Textualität in Computerspielen

Sind Computerspiele ‚Text’? Welche Art von Text? Und wo ist eigentlich der Text in Schach?


Steffen Malo: Alphabit – ein Lernspiel als Text für funktionale Analphabeten

Im Folgenden wird die Entwicklung eines Lernadventures für funktionale Analphabeten kurz porträtiert und vor dem Hintergrund der Bedeutung der Schriftsprache für die Zielgruppe hinsichtlich seiner Textlichkeit fokussiert.


Ursula Mulley: Schriftspracherwerb am Computer - Chance für Kinder mit Legasthenie

Die Individualität der einzelnen SchülerInnen fordert Pädagogen und Pädagoginnen dazu auf, differenziert zu lehren, dennoch wird oft von LehrerInnen immer noch wie selbstverständlich am Schulbeginn der 1. Klasse zu  Schreib- und Leselehrgängen gegriffen. Insgesamt sind diese zwar in den letzten Jahren lebendiger geworden, aber sie enthalten wenige Anteile des freien Schreibens und bringen möglichst Gleiches zur selben Zeit bei. Hierbei wird differenzierter und individueller Schriftspracherwerb sehr schwierig und oft unmöglich. Die Alternative zu dieser restriktiven Wirkung der Fibeln ist es, am Vorwissen der Kinder anzuknüpfen, es zu erweitern und die Bereitschaft zu fördern, in Eigeninitiative und Selbsttätigkeit verschiedene Zugänge zur Schriftsprache zu entdecken. Diesen Ansatz zeigt das im Folgenden beschriebene Projekt für den IMST-Fond der Universität Klagenfurt, durchgeführt in der GEPS-VS, Brünner Straße in 1210 Wien, wo Schriftsprache am Computer erworben wird, auf.


Sylvia Srabotnik: Kompetenznachweis für Kreativität und Kultur - Notwendigkeit oder Utopie?

Bereits in der frühen Kindheit wird die entscheidende Basis für Kompetenz und Persönlichkeit an informellen Lernorten gelegt...


Bardo Herzig / Silke Grafe: Bildungsstandards in der Medienbildung in internationaler Sicht

Welche Kompetenzen sollten die Schülerinnen und Schüler im Medienbereich entwickeln und welche Standards sollten dazu gefordert werden?


Stefan Iske / Norbert Meder: Qualitätssicherung von Online-Kursen in E-Learning Portalen

Qualitätssicherung von Online-Kursen - eine theoretische Betrachtung mit empirischer Testung am Beispiel des "ELAN"-Projekts.


Ulf-Daniel Ehlers: Bildungs(relevante) Standards für das Lernen mit Neuen Medien

"Standards für E-Learning weisen zunächst lediglich ein Qualitätspotenzial auf, welches dann realisiert werden kann, wenn die Beteiligten über die notwendigen Kompetenzen verfügen."