Forschung

Ressortverantwortlich: Christian Swertz

Kontakt: forschung[at]medienimpulse.at

Im Ressort „Forschung“ werden wissenschaftliche Aufsätze aus dem Bereich der Medienpädagogik publiziert. Die Beiträge reflektieren die medienpädagogische Praxis mithilfe von Forschungsmethoden aus einer theoretischen Perspektive und diskutieren die theoretischen Grundlagen der Medienpädagogik. Es wird insbesondere auch das Format des Literaturüberblicks berücksichtigt. Für die Beiträge wird ein doppel-blind-Gutachtenverfahren anhand eines für dieses Ressorts spezifischen Kriterienkatalogs durchgeführt.

Beiträge

Gudrun Marci-Boehncke / Matthias Rath: Der Gewalt ihre Freiheit - Der Horror-Film als jugendliches Wertekonstrukt

Horrorfilme bieten Jugendlichen Distanz, Angstlust und Themenbasis für Anschlusskommunikation. Die gesuchten und gefundenen Werte sind kein Anlass für "Medienmoralisierung", sondern für eine fröhlich-gruselige Medienpädagogik.


Andy Kaltenbrunner / Matthias Karmasin / Daniela Kraus: Die Werte der Wertvermittler - Berufliches Rollenselbstverständnis und Weltanschauung von Journalistinnen und Journalisten

Aktuelle Studien und Befragungen dokumentieren: Österreichs Journalistinnen und Journalisten sind nicht nur Berichterstatter. Ihrem Selbstverständnis nach sehen sich viele vorrangig als Kontrollore und Aufklärer, die auch selbst politisch Themen setzen wollen. Mehrheitlich definieren sie sich politisch links der Mitte. Von Gewissenskonflikten in der Arbeit sind sie trotz ihrer Macht- und Multiplikatorenposition als Wertevermittler aber weniger irritiert als andere Berufsgruppen.


Florian Arendt: Wie wirkt die Krone? - Ein Überblick über den Stand der Forschung über die Wirkung der Kronen Zeitung

Es zeigt sich, dass die Nutzung der Kronen Zeitungen mit Realitätseinschätzungen, Einstellungen, Verhalten und Themenwichtigkeit korreliert.


Theo Hug: Media Memories in Focus Group Discussions - Methodological Reflections Instancing the Global Media Generations Project

Wie können wir den Aufbau der Wissensarchitektur von Mediengenerationen verstehen? Im Beitrag werden methodologische Aspekte der Rekonstruktion von Medienerinnerungen mittels Gruppendiskussionen diskutiert.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?


Matthias Marschik / Johanna Dorer: Neue Wege des Augenscheins. - Wie Sport und Medien zusammenfanden. Das Beispiel Österreich

Im Laufe eines Jahrhunderts haben sich die unterschiedlichen Bereiche des (Massen-)Sports und der (Massen-)Medien immer enger verwoben. Die Geschichte dieser Symbiose wird hier am Beispiel Österreichs nachgezeichnet


Axel Maireder / Manuel Nagl: Internet in der Schule, Schule im Internet - Schulische Kommunikationskultur in der Informationsgesellschaft

In einem explorativen Forschungsprojekt wurde die Bedeutung des Internets für schulische Lehr- und Lernprozesse und die Bedeutung der Schule für das Internetnutzungsverhalten Jugendlicher untersucht.


Tim Longerich: Lies es zwischen den Pixeln - Prototypische Textualität in Computerspielen

Sind Computerspiele ‚Text’? Welche Art von Text? Und wo ist eigentlich der Text in Schach?


Ursula Mutsch: Die Relation von Medienkultur und sozialer Schicht. - Ergebnisse einer empirisch-quantitativen Fragebogenstudie bei Volksschulkindern und deren Lehrerinnen und Lehrern.

In Volksschulen treffen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten sozialen Hintergründen auf eine eher homogene Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern. Das zeigt sich unter anderem in der Medienkultur ...


Ingrid Paus-Hasebrink / Andrea Dürager: EU Kids Online – Der sichere Umgang mit dem Internet. Österreich im europäischen Vergleich

Die Ergebnisse des dreijährigen europäischen Forschungsprojektes "EU Kids Online I" zu Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet in Österreich.


Christian Filk / Per Bergamin: „Open Educational Resources“ (OER) – Ein medienpädagogischer Bildungsstandard im Web-2.0-Zeitalter? Zur diskursiven Verortung eines emergierenden Paradigmas

Open Educational Resources (OER) als zukünftiger richtungweisender medienpädagogischer Bildungsstandard?


BildungsMedienZentrum (BiMeZ): Jugendliche Medienwelten - Ergebnisse der 1. Jugend-Medien-Studie des BIMEZ

Die Ergebnisse der aktuellen Studie des BildungsMedienZentrums zum Thema "Jugendliche Medienwelten".


Bardo Herzig / Silke Grafe: Bildungsstandards in der Medienbildung in internationaler Sicht

Welche Kompetenzen sollten die Schülerinnen und Schüler im Medienbereich entwickeln und welche Standards sollten dazu gefordert werden?


Stefan Iske / Norbert Meder: Qualitätssicherung von Online-Kursen in E-Learning Portalen

Qualitätssicherung von Online-Kursen - eine theoretische Betrachtung mit empirischer Testung am Beispiel des "ELAN"-Projekts.


Ulf-Daniel Ehlers: Bildungs(relevante) Standards für das Lernen mit Neuen Medien

"Standards für E-Learning weisen zunächst lediglich ein Qualitätspotenzial auf, welches dann realisiert werden kann, wenn die Beteiligten über die notwendigen Kompetenzen verfügen."