Bildung - Politik

Ressortverantwortlich: Susanne Krucsay

Kontakt: bildung_politik[at]medienimpulse.at

Medien-Bildung-Politik: Diese drei Schwergewichte – nur durch Bindestriche getrennt – sind in einer Zweier- bzw. Dreierverknüpfung zu denken. Medienbildung als ein unverzichtbares transversales Element im Bildungskanon und auch Katalysator zum Überdenken von pädagogischer Kultur steht im Mittelpunkt von Medien-Bildung.

Umfassende Medien-Bildung sollte – ja, müsste - über den wirtschaftlichen Aspekt von Schule als Markt von digitalen Entwicklungen hinaus ein Thema von Bildungs- und Gesellschaftspolitik sein. Medien-Bildung-Politik versucht Vorhaben und Entwicklungen in diesem Sektor auf nationaler und internationaler Ebene aufzuspüren.

Beiträge

Franz Bauer: Schnell, unbürokratisch, kompetent

Wie der neue Presserat Fehlentwicklungen in den Medien begegnen wird.


Susanne Krucsay: Medienbildung in Finnland

Seit PISA gilt Finnland als Vorzeigeland in Bildungsfragen. Wie hält es nun, in Anlehnung an Goethe, mit Medienbildung? Hier erfahren Sie mehr…


Susanne Krucsay: Medienbildung – ein Unterrichtsprinzip mit Mehrwert. - Versuch einer Annäherung.

Unterrichtsprinzipien sind ‚zahnlose Tiger’, meinte vor einigen Jahren Rudolf Scholten, Bundesminister für Unterricht und Kunst. Wenn auch negativ, immerhin klarer als so manche Erklärungen, die die Komplexität von Unterrichtsprinzipien einzufangen versuchen.


Thomas Kunz: When Ayse goes Pop – Das Medium Jugendzeitschrift als Ort stereotyper genderspezifischer Fremdheits- und Eigenbilder - Eine Sondierung von Darstellungsmustern und weiterführenden Forschungsfragestellungen

Eine kurze Geschichte von Kopftuch-Ayse und Prügel-Ali. Anhand des Beispiels einer Foto-Love-Story lässt sich zeigen, wie im Medium Jugendzeitschrift die Wahrnehmung und Darstellung von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergund geläufige rassistische Stereotype reproduziert. Und wie demgegenüber die Gruppe der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund umgekehrt als positive positioniert wird. Die Plattheit und Klischeehaftigkeit der vorfindbaren Fremdheits- und Eigenbilder ist frappierend und verdeutlicht, dass das diskursive Netz des Fremdheitsdiskurses weit umfangreicher und enger gewoben ist, als ohnehin gedacht - und dass der Einbezug von Jugendliteratur und -medien in dessen Analyse ebenso überfällig wie ergiebig ist.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?


Susanne Krucsay: Medienbildung/LehrerInnenbildung/Bildungspolitik – eine persönliche Nachzeichnung

Medienerziehung, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Medienbildung, Media Literacy – alles klar?


Susanne Krucsay: Empfehlung zur Medienkompetenz der EU-Kommission - Anmerkungen zum Konsultationsprozess

Es regt sich wieder ein Lüftchen in der EU...


David Buckingham: THE FUTURE OF MEDIA LITERACY IN THE DIGITAL AGE: SOME CHALLENGES FOR POLICY AND PRACTICE

Media literacy education is currently at a point of transition. It is a point of opportunity, certainly; but it is also one of risk and danger. It is a point at which we need to be very clear about our aims and priorities – because if we are not clear about where we are going, we are very likely to lose our way.


Cary Bazalgette: KEY QUESTIONS FOR MEDIA LITERACY AND MEDIA POLICIES

   What is Media Literacy about? Is it about creativity, or is its focus citizenship education? Do the 6 educational segments media literacy is closely allied with blur the essence of what media literacy stands for? The following notes on the 6 Key Questions raise a number of interesting and also controversial issues of what media literacy is or should be.


Stefan Hartwig: Amokverbrechen an Schulen. Vielschichtigkeit der Tatumstände erschwert Prävention

Überlegungen zu Amokverbrechen - insbesondere an Schulen - und deren mediale Darstellung.


Susanne Krucsay: Assoziationen zu Dokumenten und wohlklingenden Worten

Das Medienpädagogische Manifest, die Europäische Charta für Medienkompetenz und andere Dokumente werden hier kritisch in Augenschein genommen.


Susanne Krucsay: Digital Literacy – ein Garant für gesellschaftliche Partizipation?

E-Inclusion ist ein politisches Programm der EU-Kommission – schlag nach bei Lissabon. Digital literacy wiederum wird als ein Teilbereich eben dieses Einschlusses geführt. Zu Recht?