Forschung

1/2013 - Normen und Normierungen

Audioproduktion als Lernform.

Forschungsstand und Perspektiven.

AutorInnen: Katharina Mildner (Sontag) / Christian Swertz / Wolf Hilzensauer / Christian Berger

Zu Audioproduktionen gibt es seit den 1990er Jahren vor allem praktische Beiträge. Ein hochkarätiges AutorInnenteam hat deshalb die diesbezüglichen Aktivitäten zusammengefasst und bietet auch eine einschlägige Bibliografie.

Abstract

Der Beitrag liefert eine Übersicht über 133 Beiträge, die seit 1970 zu Audioproduktionen in der Medienpädagogik im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wurden. Der überwiegende Teil der Beiträge berichtet über praktische Arbeit mit Audioproduktionen in der schulischen und außerschulischen Praxis. Dabei steht oft die Handlungsorientierung und die Teilnehmerinnen- und Teilnehmerorientierungim Mittelpunkt. Viele Beiträge beschäftigen sich auch mit adäquaten Unterrichtsmethoden. Selten thematisiert werden die Qualifikation der Lehrenden und die zu vermittelnden Kompetenzen. Empirische Untersuchungen zu Audioproduktionen liegen ebenso wenig vor wie fachdidaktische Entwürfe oder Vorschläge für an die entstandenen Produktionen heranzutragende Qualitätskriterien.

This literature review reports about 133 papers on audio production in media education since 1970. It is focused on german speaking countries. Most of the contributions report about the use of audio production in educational settings. Frequently these contributions refer to the action orientated approach or are centered on participants. Only a few papers discuss the qualification of teachers or refer to media literacies. Empirical studies are missing completely. The same applies to curricula or quality criteria for the created products.


 

1. Einleitung

Das von Baacke (2007) vorgeschlagene unterrichtsmethodische Konzept der Medienkompetenzvermittlung, die aktive und handlungsorientierte Medienarbeit, wird im medienpädagogischen Forschungsdiskurs ebenso breit akzeptiert wie in der praktischen Medienarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei häufig die außerschulische Medienarbeit. Im Kontext der Ausweitung der Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche und der Ausweitung der schulischen Angebote in den Nachmittagsbereich erlangt der schulische Bereich derzeit allerdings vermehrte Aufmerksamkeit. Angesichts des zunehmenden Verständnisses von Medienkompetenzvermittlung (bzw. Media Literacy oder Medienbildung) als sowohl für die Bildung als auch für die Ausbildung relevantem Themenbereich erscheint es durchaus sinnvoll, das Thema auch in allgemeinbildenden Schulen zentraler zu verankern.

Für die handlungsorientierte Medienarbeit in der Schule steht dazu seit vielen Jahren eine große Auswahl an Medien zur Verfügung. Über die Häufigkeit der Verwendung von Medien ist zwar wenig bekannt, vorliegende Berichte und Forschungsarbeiten legen aber nahe, dass insbesondere die Internettechnologie in den letzten Jahren erhebliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Auch die Arbeit mit Videos in der Schule wird relativ häufig behandelt. Das Radio wird dagegen eher selten erwähnt.

Dabei hat die handlungsorientierte Medienarbeit mit der Radiotechnik schon auf den ersten Blick drei wesentliche Vorteile: Erstens ist die Technik leichter zu handhaben, als das etwa bei der Videoarbeit oder der Gestaltung von Internetseiten der Fall ist; damit sind auch die Anforderungen an die technischen Fertigkeiten von Lehrenden geringer. Zweitens gibt es häufiger die Möglichkeit, in Schulen produzierte Radiosendungen auch tatsächlich zu senden und damit für die Kinder und Jugendlichen die Teilnahme am öffentlichen Diskurs zu ermöglichen. Und drittens ist bei in der Schule tätigen Lehrenden eine höhere Akzeptanz für auditive als für audiovisuelle Medien festzustellen (Mutsch 2012).

Daher erscheint es sinnvoll, der Radioarbeit in der Schule mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Zu diesem Zweck haben die AutorInnen des vorliegenden Beitrags das Forschungsprojekt „Audioproduktion als Lernform – Einsatzmöglichkeiten der Produktion von Radiosendungen und Podcasts aus didaktischer und medienpädagogischer Sicht (FOPA)“ entwickelt, das vom Institut für Forschung an der Pädagogischen Hochschule Wien in Kooperation mit der Wiener Medienpädagogik im Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Wien und der Pädagogischen Hochschule Salzburg durchgeführt und vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gefördert wird.

Ziel des Projekt ist es, gegenwärtige Praktiken der Arbeit mit Radiosendungen und Podcasts in österreichischen Schulen zu erheben und ausgehend von den gewonnenen Ergebnissen und Erkenntnissen einen Methodenkatalog für die Arbeit mit und den Einsatz von Audioproduktionen im Unterricht zu entwickeln. Als Grundlage für die Konzeption der Datenerhebung und für die Interpretation der Ergebnisse wurde eine Literaturrecherche benötigt. Eine solche Literaturübersicht über verfügbare Forschungs- und Praxisberichte zur Arbeit mit Radiosendungen und Podcasts in der Schule fehlt bisher und wird hier vorgelegt.

2. Methode

Vor der Suche wurde eine Einschränkung auf deutschsprachige Werke festgelegt. Der Hauptgrund für diese Einschränkung ist das Ziel des Projekts, Empfehlungen für Schulen in Österreich zu erarbeiten. Da die Schulsysteme und Schulkulturen insbesondere in Deutschland, Österreich und zum Teil auch in der Schweiz Ähnlichkeiten aufweisen, war anzunehmen, dass Arbeiten aus Deutschland und der Schweiz auch für Österreich relevant sind. Es ist aber ebenfalls anzunehmen, dass die Differenzen zu Schulsystemen und Schulkulturen in anderen Ländern (insbesondere den USA) größer sind und Arbeiten aus weiteren Ländern daher nicht ohne eine die jeweilige Kultur berücksichtigende Interpretation herangezogen werden könnten. Eine solche Interpretation war im Rahmen des Projekts jedoch nicht möglich. Arbeiten, die weder in deutscher noch in englischer Sprache verfasst wurden, konnten wegen fehlender Sprachkompetenzen im Forschungsteam nicht berücksichtigt werden. Es wurden allerdings auch in den recherchierten Arbeiten keine Hinweise auf nicht deutschsprachige Veröffentlichungen gefunden. Der Diskurs im deutschsprachigen Raum erscheint damit als in sich geschlossener Diskurs, auf den die hier vorgelegte Arbeit bezogen ist. Über Diskurse in anderen Sprach- und Kulturräumen können keine Aussagen getroffen werden. Dieses Desiderat zu bearbeiten muss weiteren Forschungen überlassen bleiben.

Für das Retrieval wurden Suchen mit folgenden Worten durchgeführt, die als Stichworte und Schlagworte verwendet wurden:

  • Audio
  • Audiotechnik
  • Radio
  • Hörfunk
  • Podcast
  • Unterricht
  • Schule

Dabei wurden die Worte „Audio“, „Audiotechnik“, „Radio“ und „Podcast“ jeweils einzeln verwendet. „Unterricht“ und „Schule“ wurden in UND – Verknüpfungen mit den vorherigen Begriffen verwendet. Gesucht wurde in folgenden Online-Datenbanken:

Folgende Zeitschriften wurden zusätzlich durchsucht:

Darüber hinaus wurden folgende Webseiten durchsucht:

  • JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (http://www.jff.de/). Hier wurden auch die einzelnen Jahresberichte durchsucht.
  • Deutscher Bildungsserver (http://www.bildungsserver.de/)
  • GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (http://www.gmk-net.de/). Hier wurden auch die Rubriken ‚Medienbildung‘ und ‚Medienkompetenz von Kindern‘ nach geeigneten Texten durchsucht.

Neben diesen spezifischen Suchen wurde auch eine allgemeine Recherche mit den Suchmaschinen Google (http://www.google.at) und Bing (http://www.bing.at) durchgeführt. Ergänzend zu diesen elektronischen Recherchen wurde eine „Turnschuhrecherche“ in den Fachbereichsbibliotheken Bildungs-, Literatur- und Sprachwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Soziologie und Politikwissenschaft der Universitätsbibliothek Wien durchgeführt. Ausgehend von der gefundenen Literatur wurde mit dem Schneeballsystem weitere Literatur herangezogen.

Als erstes Ergebnis der Recherche kann festgehalten werden, dass insbesondere die wissenschaftliche Literatur zum Thema Radio- bzw. Audioproduktionen und Podcasts im Unterricht nicht sehr umfangreich ist. Damit war zu befürchten, dass mit der nach den ursprünglichen Kriterien recherchierten Literatur keine hinreichende Grundlage für die geplante Studie geschaffen werden kann. Deshalb wurden die gefundenen Arbeiten um Quellen ergänzt, die sich auf andere pädagogische Institutionen als die Schule beziehen: Die deutschsprachige Literatur zur Arbeit mit Radio und Podcast in der außerschulischen Jugendarbeit wurde vollständig berücksichtigt. Das gleiche gilt für Arbeiten, die nicht im Kontext handlungsorientierter Medienpädagogik verortet werden können. Nicht aufgenommen wurden Arbeiten, die im Bereich der Erwachsenenbildung angesiedelt sind.

Insgesamt wurden 133 Arbeiten gefunden. Eine eindeutige Einteilung in praktische und theoretische Arbeiten ist kaum zu treffen. Bei unscharfer Unterteilung lassen sich 74 eher praktische Arbeiten und 59 eher theoretische Arbeiten, die zum Teil als wissenschaftliche Arbeiten eingeordnet werden können, unterscheiden. Aus den 1970er-Jahren liegen 5 Arbeiten vor, die eine emanzipatorische Thematisierung in politischer Absicht aufweisen. Aus den 1980er-Jahren liegen kaum Arbeiten vor (1 Werk). Seit den 1990er-Jahren weisen nahezu alle Arbeiten einen Bezug auf den Medienkompetenzbegriff auf, der mit gesellschaftlicher Teilhabe oder emanzipatorischer Absicht verbunden wird, auch wenn die politische Fokussierung seit den 1970er-Jahren an Intensität verloren hat. Ein spezifischer Wandel der Thematisierung von Radio und Podcast konnte trotz des ökonomischen, sozialen, technischen und kulturellen Wandels im untersuchten Zeitraum kaum nachgewiesen werden. Insbesondere ist keine erhöhte Arbeitsmarktorientierung festzustellen. Insofern lässt sich betonen, dass die erhobenen Arbeiten zu Radio und Podcast einen relativ homogenen Diskurs darstellen. Methodisch ist eine Interpretation durch eine Zuordnung zu verschiedenen Diskursen also nicht sinnvoll. Angesichts der eher geringen Anzahl der insgesamt gefundenen Arbeiten erschien auch eine szeintrometrische Analyse nicht sinnvoll.

Die Auswertung der gefundenen Literatur wurde daher in zwei Schritten durchgeführt:

1.) Es wurde mittels einer Durchsicht der recherchierten Literatur, bei der Abstracts erstellt wurden, Kategorien in der Absicht der Ordnung der Literatur entwickelt. Dabei wurden folgende Kategorien anhand der in den Aufsätzen zentralen Themen erarbeitet:

  • Handlungsorientierung
  • Teilnehmerinnen- und Teilnehmerorientierung
    • Entwicklungsorientierung
    • Lebensweltorientierung
  • Qualifikation der Lehrenden
  • Unterrichtsmethoden
    • Projektmethode
    • Integration in ein Unterrichtsfach
  • Kompetenzen/Ziele

2.) Es wurde eine Bewertung der Relevanz der Beiträge im Blick auf die im Projekt verfolgte Fragestellung anhand folgender zum Zwecke der Auswertung als Fragen formulierter Kriterien vorgenommen:

  • Steht der Beitrag im Kontext der handlungsorientierten Medienpädagogik?
  • Besteht ein Bezug zur Schule?
  • Gibt es eine Verknüpfung mit medienpädagogischen Zielen oder eine Auflistung bzw. Beschreibung von zu erwerbenden bzw. zu fördernden Kompetenzen durch die Medienarbeit?
  • Liegt eine Darstellung des unterrichtsmethodischen Vorgehens vor?
  • Wurde die Medienarbeit der SchülerInnen beschrieben?

Für jedes dieser Kriterien wurde jeder Beitrag mit null bis zwei Punkten bewertet. Das Ergebnis der Bewertung ist in die im vierten Kapitel vorgenommene Diskussion eingeflossen und wird in der Literaturliste dokumentiert.

3. Ergebnisse

3.1 Handlungsorientierung

Als zentrales Ergebnis der Literaturrecherche ist festzuhalten, dass ein wesentlicher Teil (74 Arbeiten) der gefundenen Literatur als praxisorientiert zu klassifizieren ist. Von den praxisorientierten Arbeiten ist wiederum der größte Teil im Bereich der handlungsorientierten Medienpädagogik angesiedelt. Die 50 handlungsorientierten Werke werden in diesem Kapitel vorgestellt. Da der Großteil dieser Arbeiten Radio und Podcasts im Unterricht thematisiert, finden sich häufig Überschneidungen zum Abschnitt 3.3, welcher Arbeiten mit unterrichtsmethodischer Perspektive thematisiert.

Die Handlungsorientierung besteht in der Regel darin, dass ein Produkt, im hier untersuchten Kontext vor allem eine Radiosendung, entstehen soll; daher wird hier nicht zwischen Handlungs- und Produktorientierung unterschieden. Die Produktion von Radiosendungen im schulischen Kontext steht in den Werken von Rauscher (2008), Haug (2009), Kahofer (2005), Bruck (2009), Krüger (2009), Hostnig (2009, 2011, 2012 und o.A.), Hinsch (1999), Hieske (o.A.), Habeck (2006), Badura (2012), Reich (2010) und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (2009) im Mittelpunkt. Gemeinsam ist diesen Werken das Ziel, dass SchülerInnen dazu befähigt werden sollen, nach einer thematischen und technischen Einführung vonseiten einer Lehrperson oder eines Betreuers selbstständig eine oder mehrere Radiosendungen zu produzieren. Palme/Schell (1998), Dietze/Bernius (1998), Bloech/Fiedler/Lutz (2005), Dehnbostel et al. (1995), Schill/Tulodziecki/Wagner (1992) und Schill/Linke/Wiedemann (2004) widmen sich sowohl der Arbeit mit auditiven Medien im schulischen Kontext, als auch der außerschulischen Medienarbeit von Kindern und Jugendlichen. Mit dem Thema Podcasting in handlungsorientierter Perspektive befassen sich Dorok/Fromm (2009).

Andere Beiträge, in denen auf aktive, handlungsorientierte Medienarbeit eingegangen wird, die sich jedoch nicht ausschließlich auf Radioarbeit beziehen, sind jene von Blaschitz/Seibt (2008), Tulodziecki et al. (1995), Tulodziecki/Herzig (2004), Anfang/Demmler/Lutz (2005), Lutz/Struckmeyer (2010), Holzwarth (2011), Schill (2008), Tulodziecki/Herzig/Grafe (2010), Schell (1999) und von Uhlenbruck/Anfang (2009). Auch die Jahresberichte des JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis der Jahre 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011 informieren über Audio- bzw. Radioprojekte und -produktionen in verschiedenen pädagogischen SettingPöttinger (1997) befasst sich in ihrem Werk mit der Produktion eines Hörspiels im Unterricht und dessen Analyse. Auch in den Beiträgen von Großmann/Schlienz (2008), Billig/Gebert (o.A.), Lösch (2009), Stärk (2004) steht die Produktion von Hörspielen im Mittelpunkt. Der Großteil dieser produzierten Hörspiele wurde allerdings nicht im Radio gesendet. Hostnig (2009) weist in seinem Text ebenfalls auf die überwiegende Praxisorientierung bei der Radioarbeit im pädagogischen Setting hin, argumentiert jedoch, dass es den SchülerInnen selber meist weniger um das Produkt ginge als darum, gehört zu werden und an dem Produkt, etwa einer Radiosendung, mitarbeiten zu können (vgl. Hostnig 2009, 8).

In den vorher genannten Arbeiten wird oft eher implizit vorausgesetzt, dass in pädagogischen Kontexten Radioarbeit bzw. die Handlungsorientierung sinnvoll sind. Anders ist das in den Werken von Hinsch (1999) und einigen Beiträgen im Werk von Bosse (2012), in denen explizit auf die erwerbbaren Kompetenzen durch die Auseinandersetzung mit dem Medium Radio hingewiesen wird. Auch die Arbeiten von Neuböck-Hubinger (2008) und Schill/Linke/Wiedemann (2004) sind hier zu nennen. Ein Argument, das Rauscher (2008) für die produktorientierte Arbeit an einer Radiosendung nennt, ist, dass „für die Beteiligten ein gemeinsames Ziel, an dem sie arbeiten können“ (Rauscher 2008, 149) geschaffen wird. Uhlenbruck/Anfang (2009) erklären die Tendenz zur produktiven Medienarbeit dadurch, dass sich die jungen Menschen mittels Medien auszudrücken lernen: „Mit Hilfe aktiver Medienarbeit sollen Jugendliche Medien für sich in Dienst nehmen und eigene Interessen und Themen artikulieren [...] [um diese, Anm. K.L.] in der Öffentlichkeit zu präsentieren“ (Uhlenbruck/Anfang 2009, 2).

3.2 TeilnehmerInnenorientierung

20 der gefundenen Arbeiten stellen das didaktische Prinzip der TeilnehmerInnenorientierung in den Mittelpunkt bzw. nehmen auf die TeilnehmerInnen Bezug. Dabei können Werke, die den Entwicklungsbezug hervorheben, von solchen, die die Lebensweltorientierung betonen, unterschieden werden.

Der Entwicklungsbezug wird in den Werken von Tulodziecki (1997), Heidtmann (2002a und 2004) und Bachmair (2009) betont. Auch im Werk von Schill/Tulodziecki/Wagner (1992) wird in einigen Texten auf den Entwicklungsaspekt Bezug genommen. Als nicht ausschließlich auf auditive Medien bezogen, aber ebenfalls den Entwicklungsaspekt thematisierend sind die Beiträge von Tulodzicki/Herzig/Grafe (2010), Tulodziecki/Herzig (2004) und Merkert (1992) anzusehen.

Als lebensweltorientiert wurden Beiträge kategorisiert, die auf den Umstand verweisen, dass auditive Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen häufig genutzt werden. Die gefundenen Werke beziehen sich meist nicht ausschließlich auf auditive Medien. Als lebensweltorientiert können die Arbeiten von Heidtmann (1994 und 2002b), Lauber/Wagner/Theunert (2007), Schill (2003), Schill/Linke/Wiedemann (2004), Kahofer (2005), Frank (2005), Habeck (2006), Wilke/Eschenauer (1981), Schell (1999), Bachmair (2009) und einige Beiträge im Werk von Beck/Sofos (2001) kategorisiert werden. Auch Hartung (2008) verweist darauf, dass das Radio in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

3.2 Qualifikation der Lehrenden

Als zweite Hauptkategorie wurde die Qualifikation der Lehrenden erarbeitet. Die Frage nach der Qualifikation der Personen, welche die Radioarbeit anleiten – also von Lehrenden, beratenden ExpertInnen, FreizeitpädagogInnen, etc. – wird in 8 Werken thematisiert. Wenn die Qualifikation thematisiert wird, erfolgt die Darstellung meist nicht nur im Blick auf die Arbeit mit Radio und Podcast. Thematisiert wird vielmehr die Medienarbeit im Allgemeinen. Zu diesen Arbeiten gehören die Werke von Dehnbostel et al. (1995), von Neuböck-Hubinger (2008) und von Tulodziecki et al. (1996). Die genannten Arbeiten thematisieren im Kontext allgemeiner für die praktische Medienarbeit nötiger Qualifikationen auch die Vermittlung von Hintergrundinformationen zum Umgang mit und Einsatz von auditiven Medien. Neben den technischen Hintergrundkenntnissen wird bei Anfang/Demmler/Lutz (2005) dargestellt, welche Rolle den Medien und deren Nutzung sowie der Kompetenz, diese nutzen zu können, in der heutigen Zeit zukommt und welche (medien)pädagogischen Ansprüche daraus an Lehrpersonen und Bildungsbeauftragte erwachsen. Auch Tulodziecki/Herzig/Grafe (2010) befassen sich mit der Frage, welche Qualifikationen für Lehrende erforderlich sind, damit im Unterricht mit Medien gelehrt und gelernt werden kann. Eine Ausnahme stellt hier der Beitrag von Grabner (2010) dar, in welchem konkret auf die Ausbildung von im Bildungsbereich tätigen Personen im Rahmen eines Radio-Moduls eingegangen wird, um zu vermitteln, wie das Medium Radio im Unterricht eingesetzt werden kann.

Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ (2011) artikuliert in ihrem Beitrag nicht nur Qualifikationen für in der praktischen Medienpädagogik tätige Lehrende, sondern fordert auch, dass medienpädagogische Themen verstärkt in sämtlichen Curricula als Querschnittsthemen verankert werden und auch im Rahmen der LehrerInnenaus- und Weiterbildung im Sinne einer medienpädagogischen Grundbildung präsent sein müssen (Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ 2011, 9; 14). Auf einer allgemeinen Ebene setzen sich Tulodziecki/Hagemann/Herzig (1996) mit Aspekten der medienpädagogischen LehrerInnenaus- und -weiterbildung auseinander. Auch Wilke/Eschenauer (1981) argumentieren, dass Massenmedien, zu denen auch das Radio zählt, stärker in den Schulunterricht einzubeziehen sind, was eine der zentralen Herausforderungen der Unterrichtsentwicklung darstellt.

3.3 Unterrichtsmethode

Am häufigsten, d. h. in 55 Werken, wird eine unterrichtsmethodische Perspektive eingenommen. Diese Arbeiten nehmen größtenteils eine handlungsorientierte Perspektive ein. Im Bereich der auf Unterrichtsmethoden konzentrierten Arbeiten können projektorientierte und integrative Ansätze unterschieden werden.

Bei projektorientieren Ansätzen geht es vor allem darum, eine Sendung zu produzieren – eine Sichtweise, die nahe an der handlungsorientierten Perspektive liegt. Zu den projektorientierten Ansätzen zählen die Arbeiten von Hostnig (2009), Hinsch (1999), Badura (2012), Bloech/Fiedler/Lutz (2005), Dorok/Fromm (2009), Hostnig (o.A.), Lösch (2009), Lutz/Struckmeyer (2010), Holzwarth (2011), Habeck (2006), Billig/Gebert (o.A.), Großmann/Schlienz (2008), Bruck (2009), Badura (2012), Kahofer (2005) und jene der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. (2011). Auch einige Beiträge im Werk von Palme/Schell (1998) und Schill/Linke/Wiedemann (2004) beziehen sich auf projektorientierte Formen der Radioarbeit im Unterricht. Dabei steht meist kein bestimmtes Thema im Mittelpunkt; die Themen können von den produzierenden SchülerInnen in der Regel selbst bestimmt werden. Wichtig ist vor allem, dass eine Sendung produziert wird.

Bei integrativen Ansätzen geht es vor allem darum, die Bearbeitung eines in einem Unterrichtsfach (Biologie, Deutsch, etc.) behandelten Themas durch die Produktion einer Radiosendung oder eines anderen Audio-Beitrags vorzunehmen. Im Mittelpunkt steht dabei das Unterrichtsthema und nicht die Radiosendung. Anzumerken ist hierbei, dass projektorientierte und integrative Ansätze häufig auch gemischt werden. Beispiele hierfür sind etwa die Werke von Rauscher (2008), Dietze/Bernius (1998), Dehnbostel et al. (1995), Schill/Tulodziecki/Wagner (1992), Bosse (2012), Reich (2010), Anfang/Demmler/Lutz (2005), Hostnig (2011 und 2012), Kolleritsch (2012), Pöttinger (1997) und Beiträge in den Werken von Blaschitz/Seibt (2008), Tulodziecki et al. (1995) und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (2009).

Eine Sonderstellung nimmt dabei die Arbeit von Winter (2010) ein, der von einer Schule in Salzburg berichtet, die das Schulradio als eigenes Schulfach in den Lehrplan integriert hat. Auch der Beitrag von Haug (2009) ist hier hervorzuheben, welcher sich mit der Etablierung einer dauerhaften Radioredaktion im Unterricht befasst.

Die integrative Perspektive rücken Richardson (2009), Grabner (2010), Heidtmann (2004), Krucsay (o.A.), Hieske (o.A.), Krüger (2009), Neuböck-Hubinger (2008), Riedler (1976), Schill (2008) und Seeliger-Mühl (1993) in den Mittelpunkt. Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ (2011) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im Unterricht „die Integration unterschiedlicher symbolischer Ausdrucksformen hochgradig bildungsrelevant“ (Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ 2011, 10) ist, zu denen auch auditive Medien zählen.

Das Thema der Integration von Medien in den Unterricht steht auch in den nicht direkt auf die Radioarbeit bezogenen Werken von Bachmair (1979), Faulstich/Lippert (1996), Rother (1968), Barley (1990), Hagemann/Tulodziecki (1978), Tulodziecki (1997), Tulodziecki/Herzig (2004), Macht/Schloßbauer (1978) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (1973) im Mittelpunkt. Das Gleiche gilt für einige Beiträge im Werk von Schill/Tulodziecki/Wagner (1992). Masterman (1991) arbeitet in seiner Arbeit zudem die Gründe dafür aus, weshalb der Einsatz von Medien bzw. das medienpädagogische Arbeiten „Teil des Unterrichts in allen Fächern sein sollte“ (Masterman 1991, 24).

Auf den Aspekt des Radiomachens im Sinn einer an SchülerInnen bzw. an Kinder und Jugendliche gerichteten konkreten Anleitung zum Radiomachen im Unterricht oder anderen pädagogischen Settings konzentrieren sich speziell die Werke von Maerker et al. (2005) und des Radio-Vereins Leipzig e.V. (2006). Andere Werke richten sich im Sinne einer technischen Einführung eher an die Lehrpersonen. Diesbezügliche Beiträge finden sich etwa bei Anfang/Demmler/Lutz (2005). Speziell dem Thema Podcasts und der Frage, wie diese im Unterricht angewendet werden können, widmen sich in diesem Zusammenhang die Beiträge von Dorok/Fromm (2009), Zorn et al. (2011) und bestimmte Kapitel im Werk von Richardson (2009).

Bestimmte Qualitätskriterien, die eine Sendung zu erfüllen hat, werden in der Literatur nicht angegeben. Einzig der Beitrag von Woldan (2010), welcher von der Verleihung des Moment-Schülerradiopreises im Jahr 2010 berichtet, skizziert, welche Kriterien hier für die Bestimmung der Sieger-Schülerradioproduktion ausschlaggebend waren. Zu diesen zählen „Originalität und Kreativität bei der Themenwahl, radiophone Gestaltung der Inhalte, kritisch-reflexive und ausgewogene Darstellung der Thematik, innovative Nutzung der Möglichkeiten des Mediums Radio, Aufnahmequalität, Musikauswahl, technische Bearbeitung“ (Woldan 2010, 1).

3.4 Kompetenzen/Ziele

Praktisch orientiert und dabei wesentlich auf die Beherrschung der Technik und den Umgang damit im Unterricht oder anderen pädagogischen Feldern bezogen sind die Texte von Berger (2009), von Samer (2012) und von Studencki (2011). In der genannten Literatur wird eine Auseinandersetzung mit Technik durch die AutorInnen vorgenommen. In Bezug auf die SchülerInnen bzw. die Kinder und Jugendlichen ist die Vermittlung technischer Kompetenzen dabei vor allem auf das praktische Tun im Hinblick auf die Herstellung einer Sendung begrenzt. Diese Tendenz wird häufig bei jenen Werken deutlich, die sich auf Praxisbeispiele des Radio- bzw. Audioeinsatzes im Unterricht beziehen. Auch in den Beiträgen von Lösch (2009) und Hostnig (2011), die sich sehr allgemein mit potenziellen Kompetenzen auseinandersetzen, die im Zuge von Radioarbeit im Unterricht vermittelt werden könnten, fehlen spezifische Aspekte oder Dimensionen von Medienkompetenz.

Eine Ausnahme stellt hier das Werk von Bloech/Fiedler/Lutz (2005) dar, in dem praktische Beiträge, die von der Herstellung von Audioproduktionen und der Arbeit mit auditiven Medien berichten, durch theoretische Beiträge ergänzt werden, welche konkrete Hinweise auf potenzielle Lernziele im Unterricht und zu fördernde Kompetenzen im Rahmen der Auseinandersetzung mit Radio geben. Auch Bosse (2012) verweist in seinem Beitrag auf die zu erwerbenden Kompetenzen von SchülerInnen durch die Radioarbeit: „Radio als Medium der Sprache führt zu Erkenntnis- und Kompetenzgewinnen – vor allem in Lerntätigkeiten: Strukturieren, Recherchieren, Kooperieren, Produzieren, Präsentieren und Reflektieren“ (Bosse 2012, 111).

Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch, dass in jenen Beiträgen, in denen auf die positiven und pädagogisch wertvollen Veränderungen, die sich durch ein Radioprojekt oder den Einsatz auditiver Medien in pädagogischen Settings ergeben haben, eingegangen wird, diese meist erst im Nachhinein festgestellt und nicht vorab als didaktisches Ziel, als zu fördernde Kompetenz oder zu vermittelndes Wissen formuliert werden. Dies wird etwa in der Arbeit von Badura (2012) oder Billig/Gebert (o.A.) deutlich. Anders ist dies beispielsweise in dem Werk von Rauscher (2008), der in seinem Beitrag nicht nur den Begriff der Medienkompetenz und seine verschiedenen Teilbereiche thematisiert, sondern diesen auch kritisch diskutiert und Medienkompetenz im Sinne von medienerzieherischen Überlegungen und Aufgaben im Unterricht konkretisiert. Ebenso ist der Beitrag von Pöttinger (1997) hier zu nennen, denn die Autorin skizziert nicht nur verschiedene Medienerziehungskonzepte und vergleicht diese miteinander, sondern setzt sich auch ausführlich mit Medienkompetenz sowohl auf allgemeiner Ebene, als auch im Sinne eines Unterrichtsziels auseinander und formuliert sowohl konkrete Zielbeschreibungen, als auch die im Rahmen des von ihr vorgestellten Hörspielprojekts angestrebten Kompetenzen und Fähigkeiten. Auch Haug (2009) thematisiert in seinem Beitrag neben den verschiedenen Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke und Pöttinger die Lernziele bzw. zu vermittelnden Kompetenzen im Zuge der Radioarbeit. Ebenso skizziert Unterkofler (2012) nicht nur verschiedene Workshops, die von der Medienwerkstatt angeboten werden und mit denen sich Kinder und Jugendliche auseinandersetzen können, sondern er formuliert auch vorab das Ziel, den Kindern einen kritisch-reflexiven Zugang zu und Umgang mit Medien zu vermitteln. Bruck (2009) setzt sich in ihrem Werk differenzierter mit Schülerradiosendungen allgemein auseinander und arbeitet neben den Zielen medienpädagogischen Arbeitens im Unterricht heraus, auf welche Aspekte und Dimensionen der Medienkompetenz im Rahmen ausgesuchter Schülerradioprojekte, die von der Autorin analysiert werden, eingegangen wird. Auch Heidtmann (2004) bezieht sich in seinem Text auf die Potenziale des Einsatzes von Kinderradiosendungen, um spezifische Aspekte der Medienkompetenz von jungen Menschen zu fördern. Lutz/Struckmeyer (2010) skizzieren in ihrem Werk neben anderen Medienprojekten auch mögliche Audioprojekte in unterschiedlichen Alters- bzw. Schulstufen und widmen sich bei jeder ausführlich den jeweiligen pädagogischen Zielsetzungen.

Im Zuge der Literatursuche konnte zudem festgestellt werden, dass sich einige Werke mit der Bedeutung des Hörens bzw. des Zuhörens als einer wesentlichen Kompetenz befassen. In diesen Werken wird jedoch kaum auf den Aspekt der aktiven Arbeit an Radio- bzw. Audioproduktionen eingegangen. Zu diesen zählen beispielsweise die Beiträge von Badstübner-Kizik (2005), von Bischof (2006), von Heidtmann (2004) und von Schill (2009).

Neben diesen, auf das (Zu)Hören bezogenen Werken, wurden auch Beiträge erfasst, die sich auf die Sprache und Sprachkompetenz beziehen. So zeigen etwa Lutz/Struckmeyer (2010) auf, wie im Rahmen von Medien- und somit auch Audioprojekten die Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann. Amon (2000), Balser-Eberle (1998), Gethmann (2006), Ihnken (1998) und Wachtel (2009) widmen sich in ihrem Werk der Frage, wie die eigene Stimme unter anderem im Radio als Sprachwerkzeug oder Gestaltungsmittel eingesetzt werden kann. Dabei wird jedoch nicht konkret auf die Audio- bzw. Radioarbeit von Kindern und Jugendlichen im Unterricht eingegangen.

Zum interkulturellen Potenzial des Mediums Radio gibt es kaum Beiträge. Thematisiert wird diese Frage in den Texten von Badura (2012), der auf den Aspekt der (er)lebbaren Interkulturalität im und durch das Radiomachen Bezug nimmt, und von Reich (2010). Darüber hinaus widmen sich verschiedene Beiträge im Werk von Theunert (2008) den Einsatzmöglichkeiten von auditiven Medien im Zuge interkultureller Bildung. Auch der Text von Vojvoda (2011) thematisiert Aspekte der interkulturellen Medienarbeit sowie deren Potenziale und Schwierigkeiten. Die Deutsche UNSECO-Kommission e.V. (2011) berichtet von einem Medienprojekt, bei dem SchülerInnen aus den im Titel genannten Ländern gemeinsam Radiosendungen gestalten und so Menschen aus ihren Nachbarländern und deren Geschichte kennenlernen sollen. Auf das Potenzial u. a. auditiver Medien, „für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund [...] spezifische Formen lokaler und translokaler Vernetzung“ bereitzustellen, verweist der Beitrag der Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ (2011,10).

In einem großen Teil der Beiträge wird hervorgehoben, dass die SchülerInnen bzw. die Kinder und Jugendlichen über Themen, Inhalte etc. berichten sollen, die von ihnen bestimmt werden, die sie gerade beschäftigen. Eine andere Position vertritt Holzwarth (2011), in dem er für eine Balance zwischen Offenheit und Struktur bzw. Vorgaben sowohl in Bezug auf Inhalte, wie auch auf Ausdrucksformen plädiert, welche flexibel handhabbar und veränderbar ist (vgl. Holzwarth 2011, 11).

Ein weiteres Ergebnis dieser Literaturrecherche ist, dass es keine Berichte über die Nutzung von Radiosendungen privater oder öffentlich-rechtlicher Sender im Unterricht gibt (Webseiten, auf denen Sender Sendungen für die Nutzung im Unterricht anbieten, wurden hier nicht untersucht, weil keine recherchierbaren Berichte über diese Webseiten vorliegen). In den Werken von Riedler (1976) und Häusermann (1998) wird auf die mögliche Funktion von Schulfunksendungen als Bildungsinstrument eingegangen, nicht aber über eine beobachtete oder durchgeführte Nutzung berichtet. Schneider (2005) befasst sich mit dem Potenzial des vom ORF produzierten Radiokollegs, Bildungsprozesse zu ermöglichen. Sie bezieht sich jedoch auf das informelle Lernen Erwachsener. Auch der Beitrag von Dittlbacher (1994) befasst sich zwar mit den Potenzialen des Radiokolleg, bezieht diese aber nur auf das Ziel, eine Radiopädagogik zu konzipieren. Als Plädoyer für den Einbezug von Radiosendungen, insbesondere des Kinderradios, in den Unterricht ist der Beitrag von Heidtmann (2004) zu verstehen. Auch hier wird kein Einbezug berichtet. Nicht konkret auf den Unterricht bezogen, aber ebenfalls die Vorteile des Kinderradios hervorhebend, diskutiert Heidtmann (2002a), inwiefern sich Kinderradios für Bildungszwecke eignen.

4. Diskussion

Die Analyse des Diskussionsstandes zur Audioproduktion als Unterrichtsform hat gezeigt, dass ein wesentlicher Teil der Literatur praxisorientiert ist und im jeweiligen pädagogischen Kontext meist handlungsorientiert vorgegangen wird. Das meint in der Regel, dass ein Produkt – also beispielsweise eine Radiosendung, ein Podcast oder ein Hörspiel – hervorgebracht wird.

In den meisten der gefundenen Werke und Beiträge wurde jedoch nicht argumentiert, weshalb eine solche Handlungsorientierung in der Medienarbeit sinnvoll ist. Medienpädagogische Ziele werden nur selten formuliert. So finden sich zwar Beiträge, die die konkrete Handhabung verwendeter Technik darstellen. Dabei wird aber kaum in differenzierter Weise auf die Funktionsweise der Technik eingegangen. Auch Begriffe, die es erlauben würden, eine begriffliche Distanz zur Technik einzunehmen und diese zu reflektieren, werden nicht genannt. Ähnliches gilt für die verwendeten Formate oder die behandelten Themen, die oft von den Kindern und Jugendlichen bestimmt werden. Während diese Form der TeilnehmerInnenorientierung durchaus als sinnvoll gesehen werden kann, sind weiterführende Intentionen der Lehrenden meist nicht erkennbar. Dies führt dazu, dass die Potenziale zur kritischen Reflexion und zum Erweitern bestehender Horizonte, die im Zuge der Radioarbeit ermöglicht werden, möglicherweise nicht genutzt werden. In Verbindung mit dem Ergebnis, dass es kaum curriculare Konzepte für die Audioarbeit gibt wird deutlich, dass der Transfer vorliegender Kompetenzkonzepte in die medienpädagogische Praxis erhöhter Aufmerksamkeit bedarf.

Auffällig ist zudem das Ergebnis, dass fast gänzlich darauf verzichtet wurde, die Qualität der produzierten Radiosendungen, Podcasts oder Hörspiele zu thematisieren, wodurch sich die Frage aufdrängt, inwieweit diese überhaupt beurteilt wurden und welche Kriterien für eine solche Beurteilung verwendet werden könnten. Dieser Umstand kann möglicherweise darauf zurück geführt werden, dass Podcast und Radio in der Schule häufig in kurzfristigen Projekten eingesetzt werden, die nicht in den Unterricht integriert sind und daher nicht beurteilt werden. Die bereits genannte fehlende curriculare Konzeption die oft fehlende Integration in den regulären Unterricht und die fehlenden Beurteilungskriterien können den Eindruck erklären, dass die Auseinandersetzung oft auf niedrigem Niveau stehen bleibt. Eine fachdidaktisch fundierte und curricular verankerte Entwicklung in Richtung eines versierteren Könnens wird jedenfalls nirgendwo konzipiert.

Darüber hinaus fällt auf, dass auf die Qualifikation der Lehrpersonen nur selten ausführlicher eingegangen wird. Es ist aber davon auszugehen, dass die praktische Durchführung handlungsorientierter medienpädagogischer Konzepte Qualifikationen der Lehrenden erfordert. Das gilt vor allem, wenn nicht nur einfache Bedienkompetenzen in wenig relevanten vorferialen Leerlaufwochen vermittelt, sondern die Aneignung aller Dimensionen der Medienkompetenz ermöglicht werden sollen. Das scheint aber eher selten der Fall zu sein: Im Großteil der gefundenen handlungsorientierten Werke wird, wenn überhaupt, nur auf jene Aspekte der Medienkompetenz eingegangen, die sich auf die Herstellung von Medienprodukten beziehen.

Das legt einige Vermutungen nahe: So kann angenommen werden, dass eine kritische und reflektierte Auseinandersetzung mit den Medien und dem eigenen Medienhandeln kaum stattfindet. Auch Kenntnisse über das Mediensystem und die Möglichkeit, in kreativer Weise über bisherige Routinen im Umgang mit Medien hinauszugehen (vgl. Baake 1996, 120), werden wohl eben so selten vermittelt wie begriffliche Reflexionsoptionen. Ob diese Vermutungen zutreffen, kann aber nur empirisch geklärt werden.

Zu einer empirischen Frage führt auch der Umstand, dass ein nicht geringer Teil der praxisorientierten Werke zwar positive Veränderungen thematisiert, die sich im Zuge der Arbeit mit auditiven Medien aufseiten der SchülerInnen bzw. der Kinder und Jugendlichen ergeben haben, aber weder (medien)didaktische Zielsetzungen formuliert oder Kompetenzen benennt, die gefördert oder vermittelt werden sollen noch empirische Belege für die positiven Veränderungen anführt. Damit bleibt unklar, was “positiv” in diesem Kontext meint und ob diese Veränderungen auch objektiv und nicht nur in der subjektiven Meinung derjenigen, die über ihre eigenen Projekte berichten, stattfinden.

Als Besonderheit konnte festgestellt werden, dass in einigen Werken gezielt eine bestimmte Kompetenz, die Sprachkompetenz, angesprochen wurde und die Arbeit mit auditiven Medien u. a. gezielt dazu genutzt wurde, diese zu fördern. Ein wesentliches Ergebnis der Literaturrecherche besteht darüber hinaus darin, dass auf das interkulturelle Potenzial des Radios, welches etwa darin liegt, dass Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund die eigene Kultur zur Sprache bringen können, kaum eingegangen wurde.

Im Hinblick auf jene Werke, in denen eine unterrichtsmethodische Perspektive eingenommen wird, wird eher von einer projektorientierten Arbeit mit auditiven Medien berichtet. Seltener wird die Arbeit mit auditiven Medien als in den Unterricht integriert dargestellt. Damit in Zusammenhang erscheint auch das Ergebnis als bedeutsam, dass zwar über Sendungen öffentlich-rechtlicher Sender, die für SchülerInnen produziert werden, berichtet wird, jedoch kaum ein Beitrag gefunden werden konnte, welcher tatsächlich deren Nutzung im Unterricht zum Thema macht. Auch die Ausstrahlung von Beiträgen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die von Kindern und Jugendlichen produziert wurden, wird nirgends erwähnt. Hier besteht möglicherwiese ein Konflikt zwischen dem handlungs- und projektorientierten medienpädagogischen Bildungsverständnis auf der einen und dem rezeptionsorientierten öffentlich-rechtlichen Bildungsverständnis auf der anderen Seite.

Basierend auf den recherchierten Werken, die mehrheitlich dafür plädieren, die Produzierenden selbst darüber entscheiden zu lassen, worin Thema und Inhalte ihrer Audioproduktionen bestehen sollen, kann vermutet werden, dass das kritische und die bisherigen Grenzen überschreitende Potenzial auditiver Medien durchaus genutzt worden sein könnte. Unklar ist, ob das auch der Fall ist, da Analysen produzierten Materials und empirische Studien zur Wahrnehmung der ProduzentInnen fehlen. Gänzlich fehlen Berichte über Wissensvermittlung z. B. zu journalistischen Formaten, Aufbau von Sendungen, technischen Grundlagen, gesellschaftlichen Institutionen etc. Horwarth (2011, 11) plädiert in diesem Zusammenhang zwar für eine Balance zwischen Offenheit und Vorgaben bezüglich der Inhalte, Themen und Ausdrucksformen, mit der junge Menschen auch über Anforderungen zu medienkompetentem Handeln und weiteren Herausforderungen geführt werden könnten. Ob dies allerdings tatsächlich erfolgt, bleibt unklar.

Damit kann festgehalten werden, dass es eine durchaus vielfältige Praxis der Arbeit mit auditiven Medien in den untersuchten Handlungsfeldern gibt. Wie häufig diese Praxis ist, zu welchen Ergebnissen sie führt oder welche Ergebnisse überhaupt erreicht werden sollen ist aber oftmals unklar. Die Durchführung des Projekts "FOPA" ist also aussichtsreich, da es offenbar eine vielfältige Praxis gibt. Gleichzeitig wurde der Bedarf nach weiterer Forschung, die eine genauere Einschätzung der Situation in der Praxis erlaubt und eine Weiterentwicklung der Praxis anregen kann, deutlich.

5. Literatur

5.1 Allgemeine Literatur

Baacke, Dieter (2007): Medienkompetenz. Niemeyer: Tübingen.

Baacke, Dieter (1996): Medienkompetenz - Begrifflichkeit und sozialer Wandel. In: Rein, (Hrsg.): Medienkompetenz als Schlüsselbegriff. Bad Heilbrunn, 112-124.

Bosse, Ingo (Hrsg.) (2012): Medienbildung im Zeitalter der Inklusion. Herausgegeben von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Düsseldorf. Online verfügbar unter: http://lfmpublikationen.lfm-nrw.de/catalog/downloadproducts/L137_Medienbildung_Inklusion.pdf#page=109 (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Hostnig, Helmut (2009): Faszination „SchülerInnenradio“ - Ein Erfahrungsbericht. In: medienimpulse-online, 1/2009. Online verfügbar unter:http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Faszination__SchuelerInnenradio____Ein_Erfahrungsbericht_Hostnig_20090915.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ (2011): Keine Bildung ohne Medien! Bildungspolitische Forderungen. Medienpädagogischer Kongress 2011. Ludwigsburg. Online verfügbar unter: http://303279.webtest.goneo.de/kongress-dokumentation/keine-bildung-ohne-medien_bildungspolitische-forderungen.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Holzwarth, Peter (2011): Kreative Medienarbeit mit Fotografie, Video und Audio. Große und kleine Projektideen für die medienpädagogische Praxis. München: kopead.

Masterman, Len (1991): Medienpädagogik in Europa - unter besonderer Berücksichtigung von Fernsehen und elektronischen Medien. Aus dem Englischen von Klaus-D. Eubel. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung.

Mutsch, Ursula (2012): Der mediale Habitus von Volksschulkindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern. Eine empirische Studie zur Genese schulischer Medienkultur als Aushandlungsprozess habituellen Medienhandelns. Dissertation, Universität Wien.

Woldan, Gabriele (2010): Der Moment-Schülerradiopreis. In: medienimpulse-online, 1/2010. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Der_Moment_Schuelerradiopreis_Woldan_20100209.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

5.2 Literatur ‚Audioproduktion im Unterricht:

Die folgende Literaturliste ist mit für das Projekt erstellen kurzen Zusammenfassung und einer Bewertung versehen. Das projektspezifische und daher nicht verallgemeinerbare Bewertungsschema, dass nur etwas über die Relevanz der Arbeiten für das Projekt und nichts über die Qualität aussagt, ist im Abschnitt zur Methode angegeben.

Amon, Ingrid (2000): Die Macht der Stimme. Persönlichkeit durch Klang, Volumen und Dynamik. Wien: Ueberreuter.

Abstract:

Amon befasst sich in ihrem Werk auf umfassende Weise mit der menschlichen Stimme und ihrem Einsatz. Nach einem allgemeinen einführenden Kapitel widmet sich die Autorin der Stimme als Sprechwerkzeug und als Gestaltungsmittel von Aussagen. Sie thematisiert darüber hinaus, wie freies Sprechen gelernt werden kann (indem man es tut!), wie Lampenfieber überwunden werden kann, wie am Telefon gesprochen wird, worin sich die Standardaussprache von anderen Aussprachearten unterscheidet und wie die eigene Stimme gepflegt werden kann.

Hinweis: 1 von 10

 

Anfang, Günther; Demmler, Kathrin; Lutz, Klaus (Hrsg.) (2005): Mit Kamera, Maus und Mikro. Medienarbeit mit Kindern. 2., überarb. Und erw. Auflage. München.

Abstract:

In ihrem Werk setzen sich Anfang, Demmler und Lutz mit der Praxis aktiver Medienarbeit und deren Relevanz auseinander. Einführend widmen sich verschiedene AutorInnen aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Fragen, welche Rolle Medien und deren Nutzung(skompetenz) in der heutigen Zeit innehaben und welche pädagogischen Ansprüche daraus an die Erziehung und Bildung sowie an Bildungsinstitutionen und -beauftragte erwachsen. Daraufhin werden die praktische Medienarbeit und ihr sinnvoller Einsatz in unterschiedlichen Altersstufen diskutiert. Anschließend wird auf konkrete Projekte beispielhaft Bezug genommen, in denen verschiedene Medien eingesetzt werden: Audio bzw. Radio, Fotografie, Trickfilm und Video sowie deren Kombination. Zudem werden auch die für die medienpädagogische Praxis notwendigen technischen Hintergrundkenntnisse thematisiert.

Hinweis: 6 von 10

Bachmair, Ben (1979): Medienverwendung in der Schule. Analyse- und Planungsbeispiele für den Unterricht mit audiovisuellen Medien. Berlin: Spiess.

Abstract:

Bachmair befasst sich in seinem Werk mit der Nutzung von Medien im Unterricht. Der Autor setzt sich dabei auf reflektierte Weise mit grundlegenden Potentialen, aber auch Problemen der praktischen schulischen Arbeit mit Medien auseinander und skizziert im Anschluss daran grundlegende Überlegungen zu einem kommunikationsorientierten mediendidaktischen Konzept, bevor er konkret auf den Unterricht, Unterrichtsbeispiele mit Medien und weitere, diesbezüglich relevante Themen eingeht. Dabei stehen wesentlich AV-Medien im Vordergrund.

Hinweis: 2 von 10

Bachmair, Ben (2009): Medienwissen für Pädagogen. Medienbildung in riskanten Erlebniswelten. 1. Aufl., Wiesbaden: VS.

Abstract:

In seinem Werk bezieht sich Bachmair auf die Annahme, dass Medien als alltägliche Kulturgüter die Vorstellungen von Bildung beeinflussen und insofern Bildungsfunktionen innehaben, als sie auf das jeweilige Verhältnis des Menschen zu sich selbst wie auch zu seiner Außenwelt Einfluss haben, die sie als Teil der Außenwelt sich gerade in Veränderung befinden. Basierend darauf setzt sich der Autor mit verschiedenen Aspekten dieser sich verändernden Außenwelt sowie mit Aspekten der Innenwelt des Menschen auseinander, um so ein Verständnis von Medienbildung herauszuarbeiten, in dem es wesentlich darum geht, Kinder und Jugendlich dabei zu unterstützen, ihren Alltag und ihr Leben nicht nur bewältigen, sondern auch aktiv gestalten zu können. Aufgezeigt wird in diesem Zusammenhang etwa, wie Lernen mit dem Handy möglich ist.

Hinweis: 2 von 10

 

Badstübner-Kizik, Camilla (2005): Hinsehen, Zuhören und Fragen – „Alte“ Medien und „vergessene“ Kompetenzen? In: Blell, Gabriele; Kupetz, Rita (Hrsg.): Fremdsprachenlernen zwischen Medienverwahrlosung und Medienkompetenz. Beiträge zu einer kritisch-reflektierten Mediendidaktik. Frankfurt/Main: Peter Lang, S. 131-150.

Abstract:

In ihrem Text setzt sich Badstübner-Kizik mit den sogenannten „alten“ Medien, wie etwa Bild, Film und Audio auseinander und macht diese im Hinblick auf die Vermittlung kommunikativer Fähigkeiten sowie jener des bewussten Hinsehens und Zuhörens stark. Die Autorin vertritt die These, dass die Förderung dieser Kompetenzen nicht nur wertvoll für den Fremdsprachenunterricht ist, sondern auch für die Vermittlung von interkultureller Kompetenz.

Hinweis: 2 von 10

Badura, Lisa (2012): Das Projekt RADIO POLY. (o.A.). Online verfügbar unter: http://www2.mediamanual.at/blog/?p=275 (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Der Text berichtet von der praktischen Radioarbeit im Unterricht im Rahmen des Projekts RadioPoly. Hingewiesen wird hier v.a. auf Potentiale der Radioarbeit und auf das, was dadurch indirekt ermöglicht wird: nämlich nicht nur Medienbildung, sondern Persönlichkeitsbildung in umfassender Form - und damit verbunden auch spezifische, am Arbeitsmarkt hilfreiche Kompetenzen.

Hinweis: 7 von 10

Balser-Eberle, Vera (1998) Sprechtechnisches Übungsbuch. 26., leicht veränd. Aufl. mit einem Vorwort von Ingrid Amon. Wien: ÖBV.

Abstract:

Balser-Eberles Buch ist als Standardwerk der deutschen Ausspracheschulung zu verstehen. Die darin vorgestellten Übungen richten sich sowohl an Lehrende als auch an SchülerInnen und zielen darauf ab, neben der Vermittlung des ‚richtig gesprochenen Deutsch‘ auch die Stimme des Sprechenden zu kräftigen.

Hinweis: 2 von 10

Barley, Anthony (1990): Making the most of audio. Technology in Language Learning. Published by the Centre for Information on Language Teaching and Research, Regent's College, London: Cilt.

Abstract:

Barley gibt in seinem Werk einen Überblick darüber, wie "Audio" insbesondere zum Erlernen von Sprache sinnvoll eingesetzt werden kann. Dabei können neben Zuhör-, Sprech- und Schreibfähigkeiten auch Organisationsfähigkeiten erlernt werden.

Hinweis: 7 von 10

Beck, Christian; Sofos, Alivisios (Hrsg.) (2001): Neue Medien in der pädagogischen Kontroverse: für Friedrich W. Kron. 1. Aufl., Mainz: Logophon.

Abstract:

Das Werk von Beck und Sofos, welches die Autoren Friedrich W. Kron aus dem Anlass dessen Emeritierung im Sommer 2001 gewidmet haben, umfasst Beiträge verschiedener AutorInnen, welche sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit den Fragen auseinandersetzen, wie die Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien aus pädagogischer Perspektive zu bewerten sind, wie diese Neuen Medien in pädagogische Prozesse, v.a. Lehr- und Lernprozesse, Einzug (er)halten werden und wie sie sich auf die pädagogische Praxis insgesamt auswirken werden bzw. können – und ob dies als positiv oder negativ anzusehen ist.

Hinweis: 4 von 10

Berger, Christian (2009): Audiorecording - vom Band zur SD Karte. In: medienimpulse-online, 2/2009. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Audiorecording___vom_Band_zur_SD_Karte_Berger_20091221.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Berger berichtet in seinem Text von der praktischen Arbeit mit unterschiedlichen Audio-Aufnahmegeräten und seinen diesbezüglich gesammelten Erfahrungen. Dabei wird gewissermaßen auch der Siegeszug der digitalen Aufnahmegeräte gegenüber Kassetten- und Minidiscrecordern skizziert.

Hinweis: 2 von 10

Berger, Christian; Kreuz, Walter (2010): „literadio“ - Literatur zum Nachhören. In: medienimpulse-online, 3/2010. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse__literadio_____Literatur_zum_Nachhoeren_Berger_20100817.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Berger und Kreuz berichten in diesem Text von dem Hörarchiv ‚literadio‘, welches literarische Werke, Lesungen und Expertengespräche im Internet und auch über das Radio frei zugänglich macht.

Hinweis: 2 von 10

Billig, Dorothea; Gebert, Daniel (o.A.): „Starke Kids sind fair“ - Hörspiel-Projekt mit den Kindern der Klasse 2 der Hebelschule Freiburg. Online verfügbar unter: http://www.soundnezz.de/77.0.html?&tx_snezzmaterial_pi1[mode]=1&tx_snezzmaterial_pi1[pointer]=4&cHash=b414af541e (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Billig und Gebert berichten in dieser Hausarbeit von dem Hörspiel-Projekt ‚Starke Kids sind fair‘ mit Kindern der 2. Grundschulklasse der Hebeschule Freiburg, in dessen Rahmen das Hörspiel ‚Fußballgeschichten‘ gestaltet wurde. In ihrem Text skizzieren der Autor und die Autorin, wie aufwändig ein solches Projekt zu planen und durchzuführen ist, worin die Ziele des Projekts liegen und wie es konkret abgelaufen ist. Neben der Nachbearbeitung und Aufarbeitung des Materials zu einem echten Hörspiel wird das Projekt auch aus einer pädagogischen Perspektive reflektiert.

Hinweis: 5 von 10

 

Bischof, Ulrike (2006): VOM HÖREN UND ZUHÖREN: Frühe Prägung – soziale Erfahrung – Aufgabe der Bildung. In: In: analog und digital 2/2006, S. 4-8. Online verfügbar unter: http://www.lmz-bw.de/uploads/media/VOM_HOEREN_UND_ZUHOEREN.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In ihrem Beitrag befasst sich Bischof mit der Bedeutung des Hörens und Zuhören-Könnens für den Menschen, insbesondere für Kinder. Dabei geht die Autorin davon aus, dass de Spracherwerb eines jungen Menschen bereits mit dem Wahrnehmen von Tönen und Geräuschen beginnt, wenn dieser noch gar nicht geboren und noch im Mutterleib ist. Neben einigen allgemeinen Erläuterungen zum Hören bzw. zum menschlichen Ohr erörtert die Autorin die Bedeutung von Hörmedien im alltäglichen Leben von Kindern und Jugendlichen und worin deren Spezifika liegen. Bischof erklärt zudem, dass die Hörerziehung schon sehr früh im Kindesalter anfangen muss (etwa auch, um Lernprozesse zu erleichtern) und nicht nur die Aufgabe von Familie und Bildungsinstitutionen sein darf, sondern auch von Medienproduzenten.

Hinweis: 3 von 10

 

Blaschitz, Edith, Seibt, Martin (Hrsg.) (2008): Medienbildung in Österreich. Historische und aktuelle Entwicklungen, theoretische Positionen und Medienpraxis. Wien (u.a.): Lit.

Abstract:

Der Sammelband von Blaschitz und Seibt setzt sich in umfangreicher Weise mit dem Status quo der Medienbildung bzw. Medienpädagogik in Österreich auseinander. Neben theoretischen und theoriegeleiteten Perspektiven, die sich auf die Gegenwart der Medienbildung beziehen, widmen sich einige Beiträge ihrer Vergangenheit sowie möglichen zukünftigen Entwicklungen. Zudem wird auf internationale Zusammenhänge und Orientierungen verwiesen und auf das Verhältnis der nationalen Medienpädagogik zu diesen. Neben Überlegungen zur praktischen Medienarbeit und der konkreten Bezugnahme auf unterschiedliche Praxisfelder werden auch aktuelle Schwerpunkte der Medienbildung thematisiert.

Hinweis: 9 von 10

 

Blell, Gabriele; Kupetz, Rita (Hrsg.) (2010): Der Einsatz von Musik und die Entwicklung von audio literacy im Fremdsprachenunterricht. Frankfurt/Main.

Abstract:

Das Werk von Blell und Kupetz befasst sich mit verschiedenen Formen, wie im Rahmen der Arbeit mit Musik die Fremdsprachenfähigkeiten von Kindern und Jugendlichen im Unterricht gefördert werden können.

Hinweis: 1 von 10

Bloech, Michael; Fiedler, Fabian; Lutz, Klaus (Hrsg.) (2005): Junges Radio. Kinder und Jugendliche machen Radio. München: KoPäd.

Abstract:

Das Buch von Bloech, Fiedler und Lutz stellt ein zentrales Werk für die theoretische wie auch praktische Auseinandersetzung damit dar, wie (medien)pädagogisches Arbeiten mit dem Radio stattfinden kann. Die Autoren bieten einen Überblick über theoretische Grundlagen, Hintergrundwissen und über die technischen Grundlagen zum Thema Radio- bzw. Audioproduktion und ermöglichen zudem einen Einblick in konkrete Praxisbeispiele, im Rahmen derer Kinder und Jugendliche Radio machen.

Hinweis: 10 von 10

Boehncke, Heiner; Crone, Michael (Hrsg.) (2005): Radio Radio. Studien zum

Verhältnis von Literatur und Rundfunk. Frankfurt/Main: Peter Lang.

Abstract:

Die in diesem Sammelband vorgestellten Beiträge sind das Ergebnis der von Studierenden eingereichten Seminararbeiten zu einer Seminarreihe, welche sich von 2002 bis 2003 mit der Literaturgeschichte des Radios auseinandersetzte.

Die einzelnen Beiträge befassen sich mit dem Radio im weiteren Sinne, mit dem Radio in Verbindung mit Literatur, in Verbindung mit Propaganda, und mit den Radio-"Autoren". Darüber hinaus wird in den Beiträgen auf die Verbindung von Radio und Sport und von Radio und seinem Publikum eingegangen.

Hinweis: 2 von 10

 

Bosse, Ingo (Hrsg.) (2012): Medienbildung im Zeitalter der Inklusion. Herausgegeben von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Düsseldorf. Online verfügbar unter: http://lfmpublikationen.lfm-nrw.de/catalog/downloadproducts/L137_Medienbildung_Inklusion.pdf#page=109 [13.1.2013; 22:09]

Abstract:

Das Werk von Bosse widmet sich der Frage, wie eine inklusive Medienbildung umgesetzt werden kann, die barrierefreie bzw. -arme Teilhabe ermöglicht und somit nicht ausschließend fungiert, die eine gleichberechtigte Mediennutzung ermöglicht und auf Chancengleichheit basiert. Hiermit ist also eine Form der Medienbildung gemeint, die unterschiedliche Beeinträchtigungen und Benachteiligungen von Anfang an mit bedenkt und zugleich im und durch den Umgang mit Medien die Partizipationsfähigkeiten der Menschen fördert. Die einzelnen Beiträge dieses Bandes stellen die Resultate des Fachworkshops „Inklusive Medienbildung“ und der Tagung „Anschluss statt Ausschluss – (inklusive) Medienbildung an Förderschulen und im gemeinsamen Unterricht“ dar, in welchen sich verschiedene Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven den Fragen einer inklusiven Medienbildung gewidmet haben. Darüber hinaus wird im Anhang beispielhaft auf Projekte und Initiativen verwiesen, in denen inklusive Medienbildung bereits Praxis ist.

Hinweis: 7 von 10 - interessant ist u.a. der Beitrag "Hier steckt alles drin – Radioarbeit mit körperbehinderten Schülerinnen und Schülern"

 

Bruck, Maria (2009): Praktische Medienerziehung am Beispiel Schülerradio in Österreich mit Schwerpunkt auf das Bundesland Wien. Diplomarbeit, Universität Wien.

Abstract:

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit führte Bruck zwei leitfadengestützte Experteninterviews zum Thema Schülerradioproduktion durch. Thematische Schwerpunkte der Befragungen lagen dabei auf den Gründen und der Entstehungsgeschichte von Schülerradios in Österreich. Von Interesse waren zudem die Aspekte Gender, praktische Medienarbeit und Medienkompetenz, freie Radios, Finanzierung von Radioprojekten, Einschulung bzw. Weiterbildung und Hörergewohnheiten der Jugendlichen. Ein zentrales Ergebnis der Evaluation der Interviews liegt der Autorin zufolge in der Erkenntnis, dass in der aktiven Arbeit mit Medien ein zentraler Schritt zur Vermittlung bzw. zum Erwerb von Medienkompetenz bestehen kann und dass freie Radios hierbei, indem sie Schülerradioprojekte ermöglichen, einen wichtigen Beitrag leisten können.

Hinweis: 10 von 10

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Hrsg.) (2009): „Radio macht Schule“. 10 Jahre Schülerradio - ein medienpädagogisches Projekt des Unterrichtsministeriums. Erfahrungsberichte – Anregungen – Zukunftsperspektiven. Online verfügbar unter: http://www.schuelerradio.at/files/news/2009-broschuere_10_jahre_schuelerradio.pdf

In diesem, vom BMUKK veröffentlichten Werk sind rund ums Thema Radioarbeit in Schule und Unterricht Beiträge unterschiedlicher AutorInnen versammelt, welche sich aus verschiedenen Blickwinkeln der Thematik nähern. Neben einem Interview mit der Bundesministerin Claudia Schmied und einigen praktischen Erfahrungsberichten widmen sich einige Texte der Radioarbeit auch auf theoretischer Ebene.

Hinweis: 10 von 10

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1979): Audio-visuelle Medien für Deutsch an allgemeinbildenden höheren Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1980a): Audio-visuelle Medien für Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch an allgemeinbildenden höheren Schulen und berufsbildenden. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10 – Radioproduktionen werden hier nicht genannt - nur Tonbänder, -kassetten

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1980b): Audio-visuelle Medien für Geschichte und Sozialkunde und Politische Bildung an allgemeinbildenden höheren Schulen und berufsbildenden Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1980c): Audio-visuelle Medien für Biologie und Umweltkunde an allgemeinbildenden höheren Schulen und. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1980d): Audio-visuelle Medien für Chemie und Physik an allgemeinbildenden höheren Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1980e): Audio-visuelle Medien für Geographie und Wirtschaftskunde an allgemeinbildenden höheren Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1981a): Audio-visuelle Medien für Bildnerische Erziehung, Medienkunde und Werkerziehung an allgemeinbildenden höheren Schulen und berufsbildenden Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1981b): Audio-visuelle Medien für Musikerziehung an allgemeinbildenden höheren Schulen und berufsbildenden Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1981c): Audio-visuelle Medien für Volksschulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

 

Bundesministerium für Unterricht und Kunst (Hrsg.) (1983): Audio-visuelle Medien für Philosophie, Psychologie und Pädagogik an allgemeinbildenden höheren Schulen. Wien.

Abstract:

Dieser, vom Bundesministerium herausgegebene Text enthält jene Empfehlungen, die für den jeweiligen Gegenstand im Hinblick auf die Arbeit mit audiovisuellen Medien herausgegeben werden können.

Hinweis: 1 von 10

Dehnbostel, Karin; Hengst, Heinz; Lißner, Heuko; Mohn, Erich; Vallendor, Michael (Hrsg.) (1995): Lernziel Praxis. Weiterbildung für die Medienarbeit in und außerhalb der Schule. München: kopaed.

Abstract:

Dieses Werk von Dehnbostel u.a. basiert auf dem Modellvorhaben 'Weiterbildung Medien und Kulturarbeit für pädagogische Berufe', welches vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie wie auch von der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert wurde. In unterschiedlichen Schwerpunkt-Abschnitten werden Beiträge verschiedener AutorInnen sowohl theoretisch als auch praktisch orientierter Art vorgestellt, welche sich mit diversen Medien sowie deren Einsatz im Unterricht auseinandersetzen.

Hinweis: 8 von 10

 

Deutsche UNSECO-Kommission e.V. (2011): Grenzübergreifendes Schülerradio. Medienprojekt für Schüler aus Deutschland, Frankreich und Polen unter Schirmherrschaft der DUK. Bonn. Online verfügbar unter: http://www.unesco.de/5644.html (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In diesem Beitrag wird von einem Radioprojekt mit dem Titel „Mein Nachbar und ich – Geschichte geteilter Städte“ berichtet, welches Schülern und Schülerinnen aus Deutschland, Frankreich und Polen ermöglicht, gemeinsam Radiosendungen zu gestalten. Dabei soll den jungen Menschen im Zuge des Kennenlernens ihrer „Nachbarn“ in den Nachbarländern und über deren Geschichte Medienkompetenzen im Sinne des Umgangs und der Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Medium Radio vermittelt werden.

Hinweis: 5 von 10

 

Dietze, Lena; Bernius, Volker (1998): RadioPraxis. Erfahrungsberichte und Beispiele aus Hessen. Ein Handbuch zur Radioarbeit in Schulen und Jugendredaktionen mit CD. Frankfurt/Main: ZMDI im HeLP.

Abstract:

Dietze und Bernius thematisieren in ihrem Werk wesentlich aus praktischer Hinsicht das aktive Arbeiten mit dem Medium Radio in pädagogischen Kontexten. Neben einem allgemeineren Kapitel zu produktiver Medienarbeit wird konkret auf Radioinitiativen von Kindern und Jugendlichen, unterschiedliche Sendeformen und Hinweise für die Produktion von Radiosendungen, das Schülerradio im Sinne eines Pausenradios sowie auf die kulturelle Praxis des Radios eingegangen. Darüber hinaus wird auf die Organisation von Schule eingegangen und darauf, wie hier Radioarbeit möglich ist. Auch auf die für Schülerradioprojekte häufig wichtigen Kooperationspartner und auf den nichtkommerziellen Lokalrundfunk wird in diesem Zusammenhang eingegangen. Abschließend wird der technische Hintergrund für die Radioproduktion in den Blick genommen und es wird nach den neuen Möglichkeiten, die das Internet im Hinblick auf Radiosendungen bietet, gefragt.

Hinweis: 10 von 10

Dittlbacher, Doris (1994): Medienpädagogische Konzepte im elektronischen Bereich am Beispiel des Radiokolleg. Hausarbeit, Universität Wien.

Abstract:

Dittlbacher geht in ihrer Arbeit davon aus, dass heute neben traditionellen Medien, wie etwa dem Buch, verstärkt auch elektronische Medien Wissen und Weltsichten vermitteln und verbreiten. In diesem Sinne befasst sie sich mit der Frage, wie Wissensvermittlung funktioniert, „wenn man ihr die traditionellen Hilfsmittel wegnimmt, wenn keine Lehrerautorität und kein Buch zum Nachschlagen zugegen sind, wenn Rückfragen ausgeschlossen sind – und wenn die Interessen und Wissensniveaus der Lernenden unbekannt sind“ (Dittlbacher 1994, S. 3). Im Rahmen ihrer Arbeit nimmt Dittlbacher auf das Medium Radio, speziell auf das Radiokolleg Bezug und analysiert dieses unter Bezugnahme auf Postman, um das Konzept einer Radiopädagogik zu entwickeln, denn, so Dittlbacher: „Das Radio stellt die Pädagogik nicht bloß vor ein Wenig veränderte Rahmenbedingungen, es stellt sie auf ein völlig neues Fundament“ (ebd., S. 3). Und eben dieses versucht die Autorin in dieser Arbeit zu entwickeln.

Hinweis: 3 von 10

Dorok, J. Sebastian; Fromm, Michael (2009): Schulpodcasting. In: Sohns, Jan-Arne; Utikal, Rüdiger (Hrsg.): Popkultur trifft Schule. Bausteine für eine neue Medienerziehung. Weinheim/Basel: Beltz ,S. 269-283. Online verfügbar unter: http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/dorok_schulpodcasting/dorok_schulpodcasting.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Dorok und Fromm ermöglichen in ihrem Text einen Einblick in die praktische Arbeit mit Podcasts im handlungsorientierten Unterricht. Nach einer einführenden Begriffserklärung und einer technischen Einführung ins Erstellen und Abonnieren von Podcasts werden die kreativen Potentiale und Möglichkeiten der Arbeit mit Podcasts betont. Darüber hinaus werden hilfreiche juristische Hinweise für das praktische Podcasten gegeben und Vorteile von, aber auch kritische Perspektiven auf SchülerInnenpodcasts thematisiert. So wird etwa diskutiert, in welchen Formen Podcasts in unterschiedlichen Unterrichtssituationen angemessen sind: Differenziert wird hier zwischen öffentlichen (für jeden zugänglichen) und halb-öffentlichen (also beispielsweise nur der jeweiligen Klasse zur Verfügung stehenden) Podcasts. Im Vergleich mit dem Sprachlabor wird das Podcasting als dessen sinnvolle und lebensnähere – und somit auch Erfolg versprechende -  Weiterentwicklung der Sprachlabor-Idee verstanden.

Hinweis: 7 von 10

Dudeney, Gavin; Hockly, Nicky (2008): How to teach English with technology. 3. impr., Harlow: Pearson, Longman.

Abstract:

Das Werk von Dudeney und Hockly widmet sich dem Thema, wie Computer- und Internettechnologie sinnvoll zum Erlernen bzw. Lehren von Englisch im Sinne einer Fremdsprache eingesetzt werden kann. Das Buch zielt dabei wesentlich darauf ab, auch technologisch weniger versierten Lehrpersonen zu vermitteln, wie sie Hardware und Software im Unterricht einsetzen können und darauf, für die praktische Arbeit mit neueren Technologien im Unterricht Ideen und Anregungen zu liefern.

Hinweis: 2 von 10

 

Faulstich, Werner; Lippert, Gerhard (Hrsg.) (1996): Medien in der Schule. Anregungen und Projekte für die Unterrichtspraxis in der Sekundarstufe I und II. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Abstract:

Neben einem allgemeinen Überblick zum Thema Medienwelt und Medienerziehung bietet dieses Werk Einblicke in den Einsatz unterschiedlicher Medien im Unterricht. Vom Comic über Werbung bis zum Videoclip.

Hinweis: 3 von 10

 

Frank, Daniela (2005): „Hast du das gehört?“: die Bedeutung des Radios im Alltag junger Erwachsener. Über Inhalte, Anforderungen und Hörermotive. Diplomarbeit, Universität Wien.

Abstract:

In ihrer Diplomarbeit befasst sich Daniela Frank mit der Frage, welche Bedeutung das Medium Radio für junge Menschen hat und welche Funktionen es erfüllt. In ihrer empirischen Arbeit evaluiert die Autorin im Rahmen einer Erhebung mittels standardisiertem Fragebogen, welche Radiosender bevorzugt genutzt werden und welche Gründe dafür entscheidend sind, dass ein bestimmter Sender (nicht) gehört wird.

Hinweis: 2 von 10

gecko – art (2009): Aufsuchende Audioarbeit am Beispiel des Projekts "Stuwer City" - Ein Erfahrungsbericht. In: medienimpulse-online, 1/2009. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Aufsuchende_Audioarbeit_am_Beispiel_des_Projekts Stuwer City
Ein_Erfahrungsbericht__art_20090915.pdf
(letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Von April bis Juni 2009 wurde im Max-Winter-Park im zweiten Wiener Gemeindebezirk das Freiluft-Audioprojekt ‚Stuwer City - Eure Hörstadt im Park‘ von der Gruppe ‚gecko-art‘ und unter der Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen zwischen 5 bis 10 Jahren, die den Park besuchten, durchgeführt. Genutzt wurden dabei Mikrofone, Aufnahmegeräte, Audioboxen etc.

Hinweis: 1 von 10

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (2009): Gut hinsehen und zuhören! Ratgeber für pädagogische Fachkräfte zum Thema „Mediennutzung in der Familie“. Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Köln. Online verfügbar unter: http://www.bzga.de/botmed_20282000.html (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Das Werk ist als Ratgeber für erziehende und mit Kindern arbeitende Personen zu verstehen, welcher sich v.a. dem interfamiliären Umgang mit Medien im Alltag widmet. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, wie die Nutzung insbesondere neuer Medien von Seiten der Erziehenden zu begleiten, zu unterstützen, zu bremsen oder zu reglementieren ist und wie hierbei etwa mit Werbung und Merchandising in den Medien umgegangen werden soll. Auch werden Vorurteile gegen Medien, etwa, dass sie dick, dumm oder krank machen, thematisiert.

Hinweis: 2 von 10

Gethmann, Daniel (2006): Die Übertragung der Stimme. Vor- und Frühgeschichte des Sprechens im Radio. Herausgegeben von Claus Pias und Joseph Vogl. 1.Auflage, Zürich, Berlin: diaphanes.

Abstract:

In diesem Werk befasst sich Gethmann mit der medialen und diskursiven sowie der experimentellen Entwicklung im Hinblick auf das Übertragen von Stimme. In den verschiedenen Kapiteln widmet sich der Autor einerseits der Entdeckung und Entwicklung und andererseits auch mit der Nutzung, dem Gebrauch der "mechanischen Stimme" und geht dabei auch auf die Rundfunkwissenschaft im Nationalsozialismus ein.

Hinweis: 1 von 10

Grabner, Gerhard (2010): Radioarbeit im Deutsch als Fremdsprache (DaF)- Unterricht und internationale Radiopartnerschaften. In: medienimpulse-online, 3/2010. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Radioarbeit_im_Deutsch_als_Fremdsprache
DaF Unterricht und internationale Radiopartnerschaften Grabner 20100910.pdf
(letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seinem Text berichtet Grabner von den verschiedenen Ansätzen des Vereins ‚Kultur und Sprache‘, im Rahmen von Fortbildungen für ausländische Deutsch als Fremdsprache-LehrerInnen mit dem Radio zu arbeiten. Im Zuge eines EU-Grundtvig-Projekts, so der Autor, wurde zudem ein Radio-Modul etabliert, welches das Ziel hat, interessierten Personen, die im Bildungsbereich tätig sind, das notwendige Wissen und wichtige Fertigkeiten im Umgang mit der Radiotechnik zu vermitteln und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten des Einsatzes von Radio es in pädagogischen Settings gibt. Der Verein ‚Kultur und Sprache‘ setzt sich zudem auch für die Zusammenarbeit und den Austausch österreichischer mit ausländischen RadiomacherInnen ein.

Hinweis: 6 von 10

Grenholm, Lennart H. (1975): Radio study group campaigns in the United Republic of Tanzania. Paris: Unesco.

Abstract:

Der Text von Grenholm befasst sich mit den Möglichkeiten, mit Hilfe des Mediums Radio für eine möglichst breite Basis-Erziehung bzw. –Bildung der Erwachsenen in Tansania zu sorgen. Ziel des von ihm dokumentierten Projektvorhabens ist es, zu einem Wandel im Verhalten, den Ansichten, ihrer Lebenswelt zu sorgen bzw. beizutragen und v.a. ihnen zu mehr für sie relevantem Wissen zu verhelfen. Die grundlegende These, von der im Rahmen dieses Vorhabens und anderer „radio study group campaigns“ ausgegangen wird, ist, dass sobald den Menschen durch aktive Teilhabe am Lernprozess ihre Situation bewusst gemacht wird, sie tatsächlich auch daran arbeiten, einen Transformationsprozess in Gang zu bringen.

Hinweis: 1 von 10

Großmann, Victoria; Schlienz, Sonja (2008): Dokumentation über das Hörspiel „Eingeschlossen in der Kirche“ mit Kindern der 4. Klasse aus Walheim, am 19. Januar 2008.

Online verfügbar unter: http://www.soundnezz.de/fileadmin/materialien/Doku_Eingeschlossen_in_der_Kirche_-_Schlienz_-_Grossmann.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In ihrem Beitrag berichten Großmann und Schlienz von ihrem Projekt, in dem sie mit GrundschülerInnen das Hörspiel ‚Eingeschlossen in der Kirche‘ produziert haben, um den Kindern journalistische Kompetenzen und Kompetenzen im Umgang mit Medien zu vermitteln.

Hinweis: 4 von 10

Habeck, Kolja J. (2006): Kinder-Hörfunk. Geschichte – pädagogische Zusammenhänge – Perspektiven. Diplomarbeit, Fachhochschule Dortmund. Online verfügbar unter: http://www.asw.fh-dortmund.de/diederichs/pdfs/habeck.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seiner Diplomarbeit setzt sich Habeck mit dem Kinderhörfunk in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Bereich auseinander. Neben der Entwicklung des Rundfunks und der Thematisierung der Geschichte des Kinderhörfunks nimmt der Autor auch wesentliche Aspekte der Mediennutzung von Kindern und diesbezügliche Forschungsansätze und Erkenntnisse in den Blick. Darüber hinaus werden die Potentiale des Kinderhörfunks und der Kinderradios, in deren Rahmen Kinder aktiv Radiosendungen produzieren bzw. daran mitwirken können, aus (medien)pädagogischer Perspektive thematisiert. Anschließend daran skizziert der Autor bestehende Kinderhörfunksendungen, vergleicht diese miteinander und nimmt Bezug auf die Verantwortung der Macher von Hörfunksendungen für Kinder.

Hinweis: 6 von 10

Hagemann, Wilhelm; Tulodziecki, Gerhard (1978): Einführung in die Mediendidaktik. Studientexte. 1. Auflage, Köln: Verlagsgesellschaft Schulfernsehen.

Abstract:

Das Werk von Hagemann und Tulodziecki ist zu verstehen als ein Einführungsband, um grundlegende Begriffe im Hinblick auf Mediendidaktik zu vermitteln und deren Ansätze und Probleme aufzuzeigen. Darüber hinaus zielt der Band darauf ab, Analyse- und Beurteilungsfähigkeiten bezogen auf Medien zu fördern, ebenso wie die Bereitschaft, bei Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung Medien einzusetzen.

Hinweis: 3 von 10 - interessanter Einführungstext, besonders im Hinblick auf den Status Quo der Mediendidaktik 1978, aber für das Thema 'Radioarbeit' weniger interessant.

Hartung, Anja (2008): Humor im Hörfunk und seine Aneignung durch Kinder und Jugendliche: eine qualitative Untersuchung. München: kopaed.

Abstract:

Nach einführenden Bemerkungen zum Thema Hörfunk, Jugend, Unterhaltung und Spaß widmet sich die Autorin der Konzeption, Kontextualisierung und Ausdifferenzierung der Begriffe und des Verständnisses von Humor und Komik. Im darauf folgenden Teil ihres Werkes skizziert Hartung ihr qualitatives Vorgehen im Rahmen der empirischen Untersuchung und schildert im Rahmen der Präsentation ihrer Ergebnisse, welchen Stellenwert Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag und im Zuge des alltäglichen Umgangs mit Medien, insbesondere dem Radio, Komik und Humor beimessen. Auch die Frage, ob bzw. inwiefern Spaß und Humor hier als gewaltsam erfahren und erlebt werden, wird von der Autorin thematisiert.

Hinweis: 3 von 10

 

Haug, Jochen (2009): Radioarbeit mit Hauptschülern. Diplomarbeit, Pädagogische Hochschule Freiburg. Online verfügbar unter: https://www.ph-freiburg.de/fileadmin/dateien/sonstige/radio-doks/Diplomarbeit_Jochen_Haug.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Haug widmet sich in seiner Diplomarbeit der Radioarbeit in deutschen Hauptschulen und nimmt dabei wesentlich auf das Projekt ‚Small FM‘ Bezug, dessen Besonderheit darin liegt, dass es hier nicht allein um die Durchführung und den Abschluss eines Audio- bzw. Radioprojekts an einer Schule geht, sondern darum, das Projekt dauerhaft im Unterricht zu verankern und eine feste Radioredaktion zu etablieren. Diese und andere spezielle Gegebenheiten ermöglichten es, herauszufinden, wie einzelne SchülerInnen sich längerfristig innerhalb eines solchen Medienprojekts entwickeln können. Im Vordergrund steht dabei die Frage nach der Entwicklung und Förderung von Medienkompetenz.

Hinweis: 9 von 10

Häusermann, Jürg (1998): Radio. Tübingen: Niemeyer.

Abstract:

Das Werk von Häusermann kann als gut verständliches Überblickswerk zum Thema Radio verstanden werden. In unterschiedlichen Kapiteln widmet sich der Autor dem Radio als erstem elektronischen Massenmedium in Mediensystem, den Kommunikatoren, dem öffentlichen und privaten Radio und der Entwicklung zum dualen System, den Akteuren, den Rezipienten und den Inhalten.

Hinweis: 3 von 10

Heidtmann, Horst (1994): Hörfunk für Vorschulkinder. In: Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.): Handbuch Medienerziehung im Kindergarten, Teil 1. Opladen, S. 323-329. Online verfügbar unter: http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/publikationen/ifak/pdfs/hoerfunk.PDF (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Heidtmann thematisiert in seinem Beitrag, inwiefern die Auseinandersetzung mit dem Radio bzw. dem Hörfunk zwar in den 1990er Jahren bei den Erwachsenen zwar deutlich zunimmt, das Interesse der Kinder und Jugendlichen jedoch weniger besteht. Vor diesem Hintergrund nimmt der Autor die Geschichte des Kinderradios in den Blick und thematisiert, inwiefern der Hörfunk insbesondere in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg ein zentrales Kindermedium darstellte und wie sich diese Bedeutung des Radios im Laufe der Zeit änderte. Abschließend zeigt Heidtmann auf, dass Radioprogramme für Kinder und Jugendliche nach wie vor spezifische Funktionen erfüllen und Bedürfnisse bedienen können.

Hinweis: 5 von 10

Heidtmann, Horst (2002a): Was spricht für ein bundesweites Kinderradio? In: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (Hrsg): alle mal herhören: Kinder wollen Radio. Bielefeld, S. 4-5. Online verfügbar unter: http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/pdfs/WarumKinderradio.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seinem Text berichtet der Autor von der Notwendigkeit eines bundesweiten öffentlich-rechtlichen Kinderradios, um dieses Feld nicht privaten Anbietern zu überlassen, welche sich nicht an einen Bildungsauftrag gebunden sehen, und um durch die Wahrnehmung dem auditiven Medium Radio für die Kinder neue Erfahrungen und Erfahrungsräume zu eröffnen. Auch für Bildungszwecke eignen sich, so der Autor, die Möglichkeiten des Radios in besondere Weise.

Hinweis: 4 von 10

Heidtmann, Horst (2002b): „Heiter sind wir, immer froh, wir und unsere Tante

Jo“. Zur Geschichte des Kinderradios in der Bundesrepublik. In: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (Hrsg): alle mal herhören: Kinder wollen Radio. Bielefeld, S. 8-9 (ungekürzte Fassung). Online verfügbar unter: http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/publikationen/ifak/pdfs/Kinderradiogeschichte.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Heidtmann berichtet in seinem Beitrag von der Geschichte des Kinderradios in der Bundesrepublik Deutschland und von dessen Bedeutungswandel, der sich v.a. ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollzogen hat. So spielte der Hörfunk im Gegensatz zu anderen Medien, etwa dem Fernsehen, immer mehr nur eine Nebenrolle.

Hinweis: 3 von 10

Heidtmann, Horst (2004): Förderung von Medienkompetenz durch Kinderradio - Kinderradio im Bürgerfunk. Referat für die Fachtagung „Kinderradio im Bürgerfunk“

des Bundesverbandes Offene Kanäle e.V., der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur am 21. und 22. Mai 2004 in Hildesheim. Online verfügbar unter: http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/publikationen/ifak/pdfs/Radio2004.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Heidtmann setzt sich in seinem Text mit dem Medium Radio auseinander und nimmt dieses in seiner Bedeutung für Kinder und deren Alltag in den Blick. Dabei schildert der Autor, dass sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ein Wandel bemerkbar gemacht hat, weg vom Radio und hin zum Fernsehen. Darauf aufbauend macht Heidtmann das Radio stark als ein Medium, welches eine andere Art und Weise des Wahrnehmens trainiert als das Fernsehen oder andere Medien. Nicht nur aus entwicklungspsychologischer, sondern auch aus bildungs- und kulturpolitischer Sicht plädiert der Autor also dafür, das Radio in den Unterricht und in die aktive Arbeit mit und von Kindern und Jugendlichen einzubeziehen, um Sprach- und Ausdrucksvermögen sowie kommunikative Kompetenz, Lese- und Fremdsprachenkompetenzen zu vermitteln.

Hinweis: 6 von 10 - interessant ist v.a. die Thematisierung adäquater Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit dem Radio bzw. auditiven Medien in verschiedenen Altersstufen.

Hermann, Ingrid; Krol, Reinhard; Bauer, Gabi (2002):  Das Moderationshandbuch: souverän vor Mikro & Kamera. Tübingen (u.a.): Francke.

Abstract:

Dieses Handbuch führt anhand praktischer Beispiele in die praktische Moderationsarbeit ein. Es richtet sich neben Studierenden der Medienwissenschaft auch an Berufsanfänger im Bereich der Moderation, ebenso wie an langjährige Moderatoren.

Hinweis: 3 von 10 - Hintergrundinformationen zum Training(sinhalt) für Radiosendungen von SchülerInnen

Hieske, Melanie (o.A.): Annäherung an das Phänomen Popstars – ein Radioprojekt in der Schule. Wissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. (o.A.). Online verfügbar unter: http://www.soundnezz.de/fileadmin/materialien/Popstars.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Hieske berichtet von einem Schul-Radioprojekt, in welchem dem Phänomen Popstars nachgegangen wird. Gefragt wird dabei neben der Bedeutung von Popstars und Popmusik für junge Menschen und deren Entwicklung nach der Rolle der Medien und deren Entwicklung, durch die Popstars und Popmusik in dieser Form überhaupt erst möglich wurden. Bezug genommen wird in diesem Zusammenhang auch auf den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen. Hieske berichtet zudem von dem Projekt ‚Popstars unter der Lupe‘ an einer Hauptschule, an dessen Ende eine einstündige Schüler-Radiosendung produziert wurde.

Hinweis: 5 von 10

Hinsch, Torge (1999): Radio aktiv - Analyse und Produktion von Radiosendungen in der Schule. Wissenschaftliche Hausarbeit zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Pädagogische Hochschule Heidelberg. Online verfügbar unter: http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/hinsch_radio/hinsch_radio.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Hinsch widmet sich in seinem Text der aktiven Radioarbeit an Schulen und konzentriert sich dabei wesentlich auf die Fragen, wie schulische Radioarbeit umsetzbar ist, worin die Potentiale neuer Produktions- und Verbreitungsmöglichkeiten liegen, was für die schulische Radioarbeit von zentraler Bedeutung ist und wohin sich diese im Laufe der nächsten Jahre entwickeln wird.

Hinweis: 8 von 10

Holzwarth, Peter (2011): Kreative Medienarbeit mit Fotografie, Video und Audio. Große und kleine Projektideen für die medienpädagogische Praxis. München: kopead.

Abstract:

In seinem Werk setzt sich Holzwarth mit der praktischen Medienarbeit in pädagogischen Settings auseinander. Im Anschluss an eine theoretische Auseinandersetzung mit der Frage, welche Potentiale in der Arbeit mit den Medien Fotografie, Video sowie Audio liegen und welche pädagogischen Prinzipien dabei von Bedeutung sind, zeigt der Autor anhand verschiedener medienpädagogischer Projekte bzw. Projektideen beispielhaft auf, wie eine solche praktische Auseinandersetzung gestaltet werden kann, um etwa die sprachliche und soziale wie auch die Medienkompetenz der Kinder zu fördern.

Hinweis: 6 von 10

Hostnig, Helmut (o.A.): Radiomachen – oder: Ein Lernen ohne Belehrung. Erfahrungsbericht aus elf Jahren Unterrichtspraxis. (o.A.). Online verfügbar unter: http://www.schuelerradio.at/node/112 (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seinem Text berichtet Hostnig von für ihn entscheidenden Erfahrungen und Erlebnissen, die er im Rahmen schulischer Radioarbeit mit jungen Menschen machen konnte und von den Potentialen, welche die Nutzung des Mediums Radio seiner Ansicht nach im Unterricht birgt.

Hinweis: 7 von 10

Hostnig, Helmut (2009): Faszination „SchülerInnenradio“ - Ein Erfahrungsbericht. In: medienimpulse-online, 1/2009. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Faszination__SchuelerInnenradio____Ein_Erfahrungsbericht_Hostnig_20090915.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seinem Text berichtet Hostnig von seinen Erfahrungen, die er seit dem Jahr 1993 im Rahmen der Arbeit mit Schülern und Schülerinnen an Radioproduktionen gewonnen hat. Der Autor berichtet von den Potentialen und Vorteilen, die in der Radioarbeit von Schülern und Schülerinnen liegen können - u.a. auch für den Unterricht und dessen Qualität - und von den Kompetenzen, die im Rahmen dieser Projekte gefordert, aber auch gefördert werden. Anhand einiger praktischer Beispiele werden die Erklärungen Hostnigs zudem sehr anschaulich gemacht.

Hinweis: 7 von 10

Hostnig, Helmut (2011): „FREUFACH“ Radio. In: medienimpulse-online, 2/2011. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse__FREUFACH__Radio_Hostnig_20110503.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Hostnig berichtet in diesem Text von seinen ersten Erfahrungen, die er im Rahmen des Projekts Radoipoly gesammelt hat. Er problematisiert darin tradierte Unterrichtsweisen und die in den Lehrplänen festgeschriebenen strukturellen Vorgaben und hebt hervor, welche Potentiale in der Arbeit mit dem Medium Radio für einen ‚anderen‘ Unterricht, ein ‚anderes‘ Lehren und Lernen liegen. Dazu gehört etwa, dass Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität, Mündigkeit, Selbstvertrauen, Konfliktlösendes Verhalten, Verantwortungsbewusstsein und Selbstverantwortlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Fantasie, Beziehungsfähigkeit, Soziale und emotionale Intelligenz auf spielerische Art und Weise vermittelt bzw. gefördert werden.

Hinweis: 5 von 10

Hostnig, Helmut (2012): Plädoyer für eine Implementierung von Radio als Lernform. In: medienimulse-online, 1/2012. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Plaedoyer_fuer_eine_Implementierung_von_Radio_als_Lernform_Hostnig_20120129.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Helmut Hostnig analysiert im Anschluss an einen einführenden kritischen Blick auf das Bildungssystem und dessen problematische Auswirkungen auf SchülerInnen sowie auf LehrerInnen verschiedene Lernformen, Lerntypen und Lernkonzepte und er macht dabei anhand von Praxisbezügen deutlich, wie leicht es ist, im Unterricht Radio zu machen.

Hinweis: 8 von 10

 

Ihnken, Detlev (1998): Labor der Emotionen: Analyse des Herstellungsprozesses einer Wort-Produktion im Hörfunk. Tübingen: Niemeyer.

Abstract:

Ihnken nimmt in seinem Werk wesentlich Bezug auf die Emotionalität in der Sprache und erklärt, dass gerade mittels des emotionalen Ausdrucks der Sprache Gestaltungsarbeit geleistet werden kann.

Hinweis: 1 von 10 - interessant für Praxis der Radioproduktion von Kindern und Jugendlichen (Allgemeines zur Wortproduktion im Hörfunk, zum Herstellungsprozess, zur Sprache) – hat sonst aber mit „Schul“-Unterricht nichts zu tun.

Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ (2011): Keine Bildung ohne Medien! Bildungspolitische Forderungen. Medienpädagogischer Kongress 2011. Ludwigsburg. Online verfügbar unter:

http://303279.webtest.goneo.de/kongress-dokumentation/keine-bildung-ohne-medien_bildungspolitische-forderungen.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Bei diesem Text handelt es sich um die Ausformulierung bildungspolitischer bzw. (medien)pädagogischer Forderungen, die als Ergebnisse im Rahmen des Medienpädagogischen Kongresses 2011 an der TU Berlin formuliert wurden, sowie um Vorschläge, wie diese Forderungen umgesetzt werden können.

Hinweis: 5 von 10

Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) (Hrsg.) (1979): Fremdsprachenlernen mit Hörfunk und Fernsehen. Eine Bibliographie ausgewählter Fachliteratur. München: im Eigenverlag.

Abstract:

Bei diesem Werk handelt es sich um eine Zusammenstellung von 246 Fachliteratur-Hinweisen im Hinblick auf den Einsatz von Hörfunk und Fernsehen im Unterricht, speziell im Hinblick auf die Ermöglichung bzw. Erleichterung des Fremdsprachenlernens.

Hinweis: 3 von 10

Jamison, Dean T.; McAnany, Emile G. (1978): Radio for education and development. 1. print. Beverly Hills (u.a.): Sage.

Abstract:

Das Werk von Jamison und McAnany nimmt Bezug auf die Möglichkeiten, die das Medium Radio im Hinblick auf Erziehung, Bildung und Entwicklung spielen kann – insbesondere in Bereichen der Welt, in denen direkte Formen der Bildung und Wissensvermittlung aufgrund eines nicht bzw. nicht in ausreichendem Umfang bestehenden Bildungssystems nicht möglich sind bzw. es bislang nicht waren.

Hinweis: 2 von 10

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2000): Jahresbericht 2000. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/JFF_JB_2000.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2000 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2002): Jahresbericht 2002. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jb-2002.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2002 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2003): Jahresbericht 2003. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jahresbericht_2003_jff.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2003 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 5 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2004): Jahresbericht 2004. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jb04_web.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2004 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2005): Jahresbericht 2005. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jff_jb_05.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2005 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2006): Jahresbericht 2006. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jff_jb06.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2006 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10 – speziell die Berichte von Jugendradiosendungen, Radioprojekten und Podcasts sind interessant.

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2007): Jahresbericht 2007. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/Jahresbericht_2007_des_JFF.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2007 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 7 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2008): Jahresbericht 2008. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/JFF_JB-2008.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2008 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2009): Jahresbericht 2009. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/JB2009_2010-06-30_Web.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2009 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2010): Jahresbericht 2010. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jahresbericht2010web.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2010 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

 

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2011): Jahresbericht 2011. Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jahresbericht2011web.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2011 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert.

Hinweis: 6 von 10

Kahofer, Martin (2005): On Air: jugendliche Medienwelten und praktische Medienerziehung. Evaluation von SchülerInnenradioprojekten. Diplomarbeit, Universität Wien.

Abstract:

Dieser Text basiert auf einem, vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und kulturelle Angelegenheiten initiierten Projekt, welches die offiziellen Maßnahmen zur Praktischen Medienerziehung an österreichischen Schulen evaluierte. Martin Kahofer befasst sich aufbauend darauf und vor dem Hintergrund des theoretischen Konzepts der Cultural Studies in seiner Arbeit damit, zu untersuchen, welche Bedeutung Medien im Alltag junger Menschen zukommt, wie sie mit diesen umgehen und welche Rolle hierbei der Medienkompetenz zukommt. Ziel dieser empirischen Untersuchung ist es, so der Autor, herauszufinden, ob die Schule als Bildungsinstanz die Aufgabe, im Rahmen medienpädagogischer Interventionen Medienkompetenz zu vermitteln, erfüllen kann. Das Medium, auf das in dieser Arbeit im Sinne aktiver Medienarbeit wesentlich Bezug genommen wird, ist das Radio.

Hinweis: 9 von 10

Kolleritsch, Wolfgang (2012): Radio als Lernform der Neuen Mittelschule. In: medienimpulse-online, 2/2012. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Radio_als_Lernform_der_Neuen_Mittelschule_Kolleritsch_20120529.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Am Beispiel des Projekts Radioigel an der Neuen Mittelschule Steiermark berichtet Kolleritsch von der Praxis sowie den Potentialen von Radioarbeit im Unterricht.

Hinweis: 8 von 10

Krucsay, Susanne (o.A.): Schülerinnen und Schüler machen Radio. (o.A.). Online verfügbar unter: http://www.schuelerradio.at/node/120 (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Dieser Text von Krucsay ist als kurzer Bericht über die Praxis des Radiomachens an Schulen zu verstehen. Die Autorin thematisiert dabei speziell die Vorteile bzw. Potentiale des Mediums Radio in der Unterrichtspraxis.

Hinweis: 4 von 10

Krüger, Cora (2009): Einsatz von Lernradio im Biologieunterricht – Erarbeitung einer Radiosendung zum Thema: Hörsinn mit weiterführenden Unterrichtsvorschlägen. Wissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen, (o.A.). Online verfügbar unter: http://www.soundnezz.de/fileadmin/sounds/Baumann_Podcasts/Cora_-_ZULA_that_s_it.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Der Text von Krüger widmet sich dem Einsatz des Mediums Radio im Biologieunterricht. Dabei skizziert die Autorin neben einem kurzen geschichtlichen Abriss zur Entwicklung des Radios, inwiefern Radio als Medium im Unterricht eingesetzt werden kann und worin die Grundlagen einer Radiosendung bzw. -produktion bestehen, bevor sie anschließend konkret auf die Radiosendung ‚Der Hörsinn‘ eingeht und deren Ziele vorstellt. Neben Begleitmaterialien werden auch ein Überblick über weitere mögliche Themen für Radiosendungen im Biologieunterricht vorgestellt und Orientierungsbeispiele für Gliederungen von Radio-Projektwochen zur Verfügung gestellt.

Hinweis: 8 von 10

 

Lauber, Achim, Wagner, Ulrike; Theunert, Helga (2007): Internetradio und Podcasts – neue Medien zwischen Radio und Internet. Eine explorative Studie zur Aneignung neuer Audioangebote im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/Endbericht_Internetradio_Podcasts1.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Hierbei handelt es sich um eine explorative Studie, die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) Vom JFF durchgeführt wurde und zum Ziel hatte, die Nutzung von Audiodateien, Internetradios und Podcasts von Kindern und Jugendlichen zu evaluieren. Im Jahr 2007 wurden im Rahmen dieser Studie 135 Personen zwischen 10 und 27 Jahren befragt.

Hinweis: 8 von 10

Lösch, Andrea (2009): Produktionstagebuch: Hörspiel „Fliegender Pfeil“ – Schüler der Klasse 3a u.3c GS Herbolzheim, am 14. und 15. Mai 2009. Online verfügbar unter: http://www.soundnezz.de/fileadmin/materialien/Fliegender_Pfeil_Loesch_09.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Anhand des Produktionstagebuchs von Lösch zum Projekt „Fliegender Pfeil“ wird beispielhaft und auf anschauliche Weise ein Überblick über die praktische und theoretische Arbeit an Hörspielprojekten sowie die dazu nötige Vorarbeit gegeben. Anhand der praktischen Medienarbeit während des Projekts sollten die Kinder Medienkompetenz entwickeln, von der sie auch im Rahmen künftiger Medienrezeption profitieren können.

Hinweis: 6 von 10

Lutz, Klaus; Struckmeyer, Kati (Hrsg.) (2010): erzählkultur. Sprachkompetenzfoerderung durch aktive Medienarbeit. München.

Abstract:

Lutz und Struckmeyer versammeln in ihrem Band unterschiedliche Beiträge zum Thema Medien und Sprache und dazu, wie durch aktives Arbeiten mit Medien die Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann. Nach einem theoretischen Einführungskapitel wird auf diverse Medienprojekte je zu spezifischen Altersgruppen eingegangen, die alle auf Sprachkompetenzförderung abzielen. Neben den Medien Foto, Video und Multimedia wird in den unterschiedlichen Altersstufen stets auch ein Beispiel für Audioprojekte vorgestellt.

Hinweis: 6 von 10

Lynen, Patrick (2004): Das wundervolle Radiobuch. Personality, Moderation und Motivation. 2., überarb. Aufl., München: Fischer.

Abstract:

Dieses Werk ist als einführendes Werk in die aktive Radio-Arbeit zu verstehen. Hier werden Hinwiese und Tipps rund ums Thema Radio gegeben: Von der professionellen Moderation über Inhalte und die Planung des Programms hin zum Umgang mit der eigenen Stimme. Hinweis: 3 von 10

Macht, Konrad; Schloßbauer, Rudolf (1978): Englischunterricht audio-visuell. 2. erg. Aufl. Donauwörth: Ludwig Auer.

Abstract:

Das Werk zielt darauf ab, auf möglichst differenzierte Weise praktische Einsatzmöglichkeiten verschiedener Medien in den unterschiedlichen Phasen des Englischunterrichts zu vermitteln. Im Anschluss an die Darstellung der didaktischen Schwerpunkte im Englischunterricht widmen sich die Autoren nacheinander auditiven, visuellen und audio-visuellen Medien und ihrem Einsatz im Unterricht. Auch auf organisatorische Aspekte der Arbeit mit Medien im Unterricht wird eingegangen.

Hinweis: 2 von 10

Maerker, Daniela; Peper, Anna; Picht, Frauke; Sievers, Andrea; Vockerodt, Yvonne; Möller, Anne (Hrsg.) (2005): 3, 2, 1, on Air! Ein Handbuch für junge RadiomacherInnen. München: KoPäd.

Abstract:

Das Werk von Maerker u.a. richtet sich an junge Radiomacher und Radiomacherinnen. Auf Basis der praktischen Radioarbeit mit Kindern und Jugendlichen werden hier Tipps und Erklärungen dazu gegeben, wie Ideen für Radiobeiträge gesammelt werden, wie man Themen recherchiert, wie und wo man am Sinnvollsten sendet, wie ein Radiobeitrag gestaltet sein muss und wie man ihn erstellen kann, wie man im Radio ein Interview oder eine Umfrage durchführt, usw. Darüber hinaus wird auf die Produktion von Hörspielen eingegangen und das Senden von Musik im Radio. Thematisiert wird außerdem, wie man für das Radio schreiben und im Radio sprechen bzw. moderieren muss. Neben einer Checkliste fürs Radio machen wird auch auf technische Aspekte eingegangen: Etwa Aufnahmetechnik und -geräte und das Überspielen auf den Computer. Auch Fragen des Feedbacks, der Werbung und der rechtlichen Aspekte werden angesprochen.

Hinweis: 4 von 10

 

Masterman, Len (1991): Medienpädagogik in Europa - unter besonderer Berücksichtigung von Fernsehen und elektronischen Medien. Aus dem Englischen von Klaus-D. Eubel. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung.

Abstract:

Mit diesem Beitrag gibt Masterman einen Überblick über die zentralen Entwicklungen bzw. Veränderungen, welche die Medienpädagogik in Europa in den 1980ern sowohl in theoretischer, als auch in praktischer Hinsicht durchlaufen hat. Die einzelnen Kapitel widmen sich dabei unterschiedlichen Fragen und Schwerpunkten.

Hinweis: 3 von 10 - interessant sind v.a. die darin vermittelten Zielvorstellungen: Befähigung statt Bewahren (Kap.1), kritische Praxis (Kap.5), Implementierung der Medienpädagogik in Curricula/Unterricht (Kap.6)

McAnany, Emile G. (1973): Radio’s role in developmend; five strategies to use. Institute for Communication Research, Stanford University. Online verfügbar unter: http://pdf.usaid.gov/pdf_docs/PNAAD453.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Der Text von McAnany aus dem Jahr 1973 beruht auf der Annahme, dass das Radio zu diesem Zeitpunkt das am universalsten gebrauchte Massenmedium ist und dass dieses dazu genutzt werden kann, Menschen im Hinblick auf ihre Entwicklung und ihre Entfaltung zu unterstützen. Dies bezieht sich wesentlich auf die Annahme, dass durch die Verbreitung und Nutzung des Mediums Radio insbesondere in ärmeren Weltgegenden Entwicklungshilfe geleistet werden kann. McAnany geht in seinem Text auf die Vorteile von Radio ein, die er wesentlich in den Aspekten der Zeit, der Kosten, der Effektivität und der lokalen Verbreitung erkennt und formuliert darüber hinaus fünf Strategien der Nutzung des Mediums Radio. Diese Strategien sind 1) Open-Broadcasting: The Unorganized Audience, 2) Instructional Radio: The Organized Learning Group, 3) Radio Rural Forums: The Decision Group, 4) Radio Schools: The Nonformal Laerning Group und 5) Radio and Animation: The Participating Group.

Hinweis:  1 von 10

Merkert, Rainald (1992): Medien und Erziehung. Einführung in pädagogische Fragen des Medienzeitalters. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Abstract:

Merkert befasst sich in seinem Werk mit der Frage, welche Konsequenzen sich für die Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft aus dem Umstand ergeben, dass wir in einer sogenannten Mediengesellschaft leben, die Medien also wesentlichen Einfluss im Leben und der Sozialisation insbesondere der jungen Menschen haben. Von verschiedenen Standpunkten aus widmet sich der Autor der Bedeutung der Medien in der heutigen Zeit, aber auch in der Vergangenheit, stellt einen Bezug zur Medienwirkungsforschung zur Erziehung her und beleuchtet die Rolle wie auch die Art der Thematisierung von Medien in der Pädagogik. Auch mit der Frage, welche Bedeutung Medien beim Aufbau der kindlichen Erfahrungswelt und im Familiengefüge haben können, befasst sich der Autor.

Hinweis: 3 von 10

Müller, Sandra (2011): Radio machen. Konstanz: UVK.

Abstract:

Das Werk von Müller bietet eine gut strukturierte, leicht les- und verstehbare Einleitung in das Radio machen - angefangen davon, wie eine bestimmte Meldung formuliert sein muss (Kap. 1), wie, wo und mit wem man gute Umfragen machen kann und wie diese ins Radio gelangen (Kap. 2), wie aufgenommene Beiträge bearbeitet und sendefertig gemacht werden (Kap. 3), wie aus bestimmten Themen, Inhalten, etc. ein Beitrag gemacht wird (Kap. 4), worauf man achten muss, wenn ein Text gut "rübergebracht" werden muss (Kap. 5), was sonst noch im Radio und mit dem Radio möglich ist (Collagen, Live-on-Tape-Reportagen, Umfragen, Erzählstücke, Kollegen- bzw. Fachgespräche) (Kap. 6), wie man sich auf die erste Live-Sendung bestens vorbereiten kann (Kap. 7) und wie dafür gesorgt werden kann, dass man zum Hörer spricht und dieser den Sprecher auch hört bzw. ihm zuhört.

Hinweis: 6 von 10

Neuböck-Hubinger, Brigitte (2008): Praxiskompass für den Unterricht: Unterricht beobachten - gestalten - planen. Module zu den schulpraktischen Studien. Linz: Trauner.

Abstract:

Das Einführungswerk von Neuböck-Hubinger richtet sich in erster Linie an Lehramtsstudierende im ersten Studienabschnitt. Nach einem einführenden Theorieteil widmet sich die Autorin Beobachtungsaufträgen für die angehenden Lehrpersonen.

Dabei wird der Schwerpunkt auf die Thematisierung einzelner Unterrichtselemente und diesbezügliche Fragen gelegt. Ziel dieser Auseinandersetzung ist es, über diese Anregungen zum reflexiven Umgang und der reflexiven Gestaltung und der Planung einzelner Sequenzen des Unterrichts anzuregen. Im Nachbesprechungsteil widmet sich die Autorin den AusbildungslehrerInnen um ihnen zu vermitteln, wie Nachbesprechungen der Schulpraxis strukturiert und gestaltet werden können.

Hinweis: 4 von 10

Niegemann, Helmut M.; Domagk, Steffi; Hessel, Silvia; Hein, Alexandra; Hupfer, Matthias; Zobel, Annett (2008): Kompendium multimediales Lernen. Berlin (u.a.): Springer.

Abstract:

In ihrem Werk setzen sich Niegemann u.a. mit wesentlichen Aspekten des multimedialen Lehrens in pädagogischen bzw. Bildungssettings auseinander. Multimediales Lernen ist aus der modernen Lehr- und Lernlandschaft nicht mehr wegzudenken. Neben geschichtlichen Aspekten, welche die Entwicklung von Lehr- und Lerntechnologien veranschaulichen, und einer Einführung in das Konzept des E-Learning setzen sich die AutorInnen sowohl mit technischen und praktischen Aspekten, mit konkreten Herangehensweisen der Planung und Analyse, als auch mit unterschiedlichen Formaten und der Strukturierung von Inhalten im Rahmen von E-Learning auseinander.  Zudem werden verschiedene Medien und deren Möglichkeiten vorgestellt und es wird hinterfragt, ob bzw. inwiefern hierbei Qualitätssicherung bei der Gestaltung von E-Learning-Konzepten stattfinden kann.

Hinweis: 4 von 10

Niesyto, Horst (Hrsg.) (2001): Selbstausdruck mit Medien: Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung. München: KoPäd.

Abstract:

Das Werk von Niesyto bietet einen Überblick über verschiedene Arten und Weisen, wie Kinder und Jugendliche sich durch den Einsatz von unterschiedlichen Medien ausdrücken können und inwiefern diese Selbstausdrücke und Selbstdarstellungen in wissenschaftlicher Hinsicht für die Forschung fruchtbar gemacht werden können.

Hinweis: 5 von 10

Palme, Hans-Jörg; Schell, Fred (Hrsg.) (1998): Voll auf die Ohren 2. Kinder und Jugendliche machen Radio. Beispiele, Anregungen, Ideen. München: Kopäd.

Abstract:

Palme und Schell stellen in ihrem Sammelband verschiedene Perspektiven auf und Herangehensweisen an die aktive Arbeit von Kindern und Jugendlichen mit dem Medium Radio vor. Nach einführenden Beiträgen zum Radio als Kommunikationsmittel und den mit der Radioarbeit verbundenen Problemen werden in praktisch orientierten Beiträgen Projekte zum Thema Radioarbeit von und mit Kindern und Jugendlichen vorgestellt.

Hinweis: 10 von 10

Pädagogische Hochschule Heidelberg (1973): Kontakt: Materialien zur Lehrerbildung und Lehrerfortbildung. Band 6: Medien im Lehr- und Lernprozess. Mit Unterrichtsbeispielen aus der Sekundarstufe I. Stuttgart: Ernst Klett.

Abstract:

Dieses Werk vermittelt in 8 Beiträgen zu unterschiedlichen Themen beispielhaft, wie Medien im Unterricht eingesetzt werden können. Einführend werden auch theoretische Einführungen zur Unterrichtstechnologie und zur Konzeption eines audiovisuellen Unterrichtsraums gegeben.

Hinweis: 2/3 von 10

Pöttinger, Ida (1997): Lernziel Medienkompetenz. Theoretische Grundlagen und praktische

Evaluation anhand eines Hörspielprojektes. München: Kopäd.

Abstract:

Pöttinger befasst sich in ihrem Werk mit dem Thema des Medienkompetenzerwerbs im Unterricht. Wie dies funktionieren kann, versucht sie Rahmen ihres Textes und unter Bezugnahme auf ein von ihr durchgeführtes Hörspielprojekt zu verdeutlichen. Im Anschluss an eine theoretische Einbettung der Arbeit, in welcher Medienkompetenz und Medienerziehung im schulischen Kontext thematisiert werden, setzt sich die Autorin konkret mit dem Forschungsprojekt zur auditiven Medienerziehung auseinander. Dieses wurde im Rahmen handlungsorientierten Medienunterrichts durchgeführt und zielte neben anderer Kompetenzen wesentlich auf die Vermittlung von Handlungskompetenz im Umgang mit Medien.

Hinweis: 9 von 10

 

Radio-Verein Leipzig e.V. (2006): schuelerradio.net - Leitfaden Schülerradio. (o.A.). Online verfügbar unter: http://www.lauterdesign.de/schuelerradio/handreichung/infoleitfaden-schuelerradio.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Im Rahmen  von 6 Bausteinen informiert dieser Leitfaden darüber, 1. was Schülerradio ist, 2. wie und in welchen Formen es umgesetzt werden kann und welche rechtliche Aspekte berücksichtigt werden müssen, 3. wie man seine Themen konkret in eine Radioform bringt, 4. über die erforderliche technische Ausstattung, 5. über Hilfsangebote, also Einrichtungen und Ansprechpartner und verweist 6. auf weitere hilfreiche und interessante Links zum Thema.

Hinweis: 6 von 10

Rauscher, Michael S. (2008): Medienpädagogische Radioarbeit in der Schule. Medienkompetenz und Medienerziehung. Zur empirischen Überprüfung eines Modellversuchs. Stuttgart: ibidem.

Abstract:

In seinem Werk stellt Rauscher einen medienpädagogischen Modellversuch zur Vermittlung von Medienkompetenz mitteln Hörfunk vor, in dessen Rahmen der Versuch unternommen wurde, Hörfunk auch als festen Bestandteil in den Unterricht zu integrieren. Zugleich stellt der Autor die qualitative Untersuchung vor, die das Projekt begleitete und ihren Fokus auf die Lebenswelt der am Projekt mitarbeitenden SchülerInnen und deren Mediennutzung und –besitz sowie deren Einstellung zum Projekt richtete. Als zentrales Ergebnis seiner Studie stellt Rauscher fest, dass durch den Einsatz des Radios im Unterricht positive Effekte auf die SchülerInnen, v.a. die Stärkung ihrer Medienkompetenz, festgestellt werden konnten.

Hinweis: 10 von 10

Reich, Kristina (2010): Meine, deine, unsere? - Diversität! Medienprojekte zu Gender und Diversität im Alltag einer Wiener Schule. In: medienimpulse-online, 3/2010. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Meine__deine__unsere____Diversitaet__Reich_20100830.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Reich setzt sich in ihrem Beitrag mit dem Thema Diversität im Rahmen von Medienprojekten an Wiener Schulen auseinander. Dabei fragt sie danach, inwiefern Diversität (v.a. im Hinblick auf die SchülerInnen) im Rahmen der Medienarbeit im Unterricht nicht nur berücksichtigt, sondern auch als Entwicklungspotential genutzt werden kann. Wie dies praktisch umgesetzt werden kann, verdeutlicht die Autorin in ihrem Text anhand der Bezugnahme auf verschiedene Medienprojekte.

Hinweis: 6 von 10

Richardson, Will (2009): Blogs, wikis, podcasts, and other powerful web tools for classrooms. 2. Ed., Thousand Oaks, California (u.a.): Corwin.

Abstract:

Das Buch von Richardson widmet sich den Potentialen und Möglichkeiten, die v.a. Neue Medien für den Unterricht und dessen kreative und innovative Gestaltung bergen. Neben allgemeineren Überlegungen der Möglichkeiten des  World Wide Web setzt sich der Autor genauer mit Weblogs, Wikis, den Potentialen von RSS Feeds, dem Sozial Web, Flickr, Podcasting und Screencasting und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht auseinander und verweist darauf, dass diese medialen Möglichkeiten noch lange nicht das Ende der Entwicklungen darstellen.

Hinweis: 7 von 10

Riedler, Rudolf (1976): Schulfunk und Schulpraxis. Anregungen zur Didaktik des akustischen Unterrichts. München: Oldenburg.

Abstract:

Das Werk von Riedler zielt darauf ab, Möglichkeiten und Potentiale des Schulfunks als Unterrichts-Instrument zu vermitteln. Dabei differenziert der Autor zwischen dem Rundfunk als Massenmedium und dem Schulfunk als einem didaktisch konzipierten Zielgruppenmedium - und die Zielgruppe, auf die sich der Schulfunk bezieht, sind die Schüler und Schülerinnen. Im anschließenden 'speziellen Teil' bietet der Autor einen Überblick über die Typologie der Schulfunkformen und unterscheidet hierbei dessen klassische und dessen neuere Entwicklungsformen.

Hinweis: 3 von 10

Rinn, Ulrike; Meister, Dorothee M. (Hrsg.) (2004): Didaktik und Neue Medien. Konzepte und Anwendungen in der Hochschule. Münster: Waxmann.

Abstract:

Das Werk von Rinn und Meister, welches sich mit Konzepten und Anwendungen von Neuen Medien in der Hochschule bzw. Hochschullehre auseinandersetzt, zielt darauf ab, die von der Autorinnen festgestellte Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen, d.h. zwischen den aus unterschiedlichen Projekten hervorgegangenen Erfahrungen hinsichtlich des Einsatzes von Neuen Medien einerseits und den aus Didaktik und Lehr- und Lernforschung hervorgegangenen Erkenntnissen andererseits Verbindungen herzustellen. Die in diesem Band veröffentlichten Artikel gingen aus jenen Beiträgen hervor, welche vom 19. Bis zum 20. November 2002 im Rahmen des Workshops „Didaktik und Neue Medien“ am Institut für Wissensmedien in Tübingen vorgetragen wurden.

Hinweis: 2 von 10

Rother, Ewald Fr. (Hrsg.) (1968): Audio-visuelle Mittel im Unterricht. 1. Aufl., Stuttgart: Klett.

Abstract:

In seinem Werk nimmt Rother den praktischen Einsatz und die Nutzung audio-visueller Medien im Unterricht in den Blick. Eine zentrale Grundannahme des Autors ist dabei, dass Medien Kinder und Jugendliche beeinflussen, also Wirkungen auf diese haben.

Hinweis: 2 von 10

Sacher, Werner (1994): Audiovisuelle Medien und Medienerziehung in der Schule: strukturelle und typologische Ergebnisse einer Repräsentativuntersuchung. München: KoPäd.

Abstract:

Sacher thematisiert in seinem Werk den Einsatz von AV-Medien im Unterricht. In den Blick genommen werden dabei die Verwendungshäufigkeit, die didaktischen Intentionen und die LehrerInneneinstellung im Hinblick auf die Verwendung von AV-Medien sowie allgemein Bedingungen, Wege und Ziele schulischer Medienerziehung.

Hinweis: 1 von 10

Samer, Siegfried (2012): Kleiner Leitfaden zur Erstellung und Nutzung von Audio und Videoproduktionen im Internet. Informationen zur Rechteklärung bei Verwendung von Musikwerken in Multimedia-Beiträgen. In: medienimpulse-online, 3/2012. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse Kleiner Leitfaden_zur_Erstellung_und_Nutzung_von_Audio- und
Videoproduktionen_im_Internet_Samer_20120827.pdf
(letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Samer gibt in seinem Text angesichts der fortschreitenden Mediennutzungsmöglichkeiten im Unterricht und in Hochschulen einen Überblick über die Entwicklung der neuen Medien und über die mit ihrem Einsatz verknüpften rechtlichen Hintergründe.

Hinweis: 2 von 10

Schell, Fred (1999): Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen. Theorie und Praxis. 3. Aufl., München: KoPäd.

Abstract:

Fred Schell befasst sich in seinem Werk mit der Entwicklung einer handlungsorientierten Medienpädagogik bzw. mit der Ausarbeitung seiner Konzeption aktiver Medienarbeit. Nachdem er sich mit bisherigen medienpädagogischen Bemühungen und Ansätzen kritisch auseinandersetzt, stellt der Autor grundlegende (pädagogisch relevante) Aspekte zum Thema aktive Medienarbeit vor und entwirft darauf aufbauend sein Konzept.

Hinweis: 4 von 10

Schill, Wolfgang; Tulodziecki, Gerhard; Wagner, Wolf-Rüdiger (Hrsg.) (1992): Medienpädagogisches Handeln in der Schule. Opladen: Leske + Budrich.

Abstract:

Der von Schill, Tulodziecki und Wagner herausgegebene Band befasst sich mit verschiedenen Fragen und Thematiken im Hinblick auf medienpädagogisches Handeln in der Schule. Die vier Schwerpunkte, zu denen verschiedene Beiträge vorgestellt werden, sind 1. „Konzepte und Bedingungen für medienpädagogisches Handeln in der Schule“, in dem wesentliche theoretische Hintergrundinformationen für das praktische Arbeiten mit Medien im Unterricht gegeben werden, 2. „Perspektiven medienpädagogischen Handelns in den Schulstufen“, in dem sowohl auf Grundschule als auch Sekundarstufe eingegangen wird, 3. „Medienpädagogisches Handeln in den Unterrichtsfächern“, welches auf den Einsatz von Medien in konkreten Unterrichtsfächern Bezug nimmt und 4. „Medienpädagogische Projekte“, in dem konkrete Beispiele für die Mediennutzung im Unterricht skizziert werden.

Hinweis: 7 von 10

 

Schill, Wolfgang (2003): Na, hör mal zu. Kinder und Radio – eine Nebenbei-Beziehung? In: nexum, Juni 2003/Heft 10. Online verfügbar unter: http://www.gmk-net.de/fileadmin/pdf/schill2003_na_hoer_mal_zu.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seinem Text erläutert Schill, dass auditive Medien, v.a. das Radio im Leben von Kindern und im Rahmen ihrer Sozialisation eine spezielle Rolle spielen. Als Medium, das im Sinne eines „Nebenbei-Mediums“ häufig während anderer Tätigkeiten nebenbei genutzt wird, stellt das Radio nach wie vor ein häufig genutztes dar. Dabei erfüllt das Radio(-Hören) für Kinder spezifische Funktionen: Etwa jene, sich auf sich beziehen zu können, sich kulturell abgrenzen zu können, unangenehme Situationen zu überstehen, als Anlass für soziale Interaktionen, es vermittelt lebensnahe und -praktische Informationen und kann auch zur praktischen Medienarbeit (insbesondere in Bezug auf das Radio) anregen. Schill thematisiert darüber hinaus zentrale Aspekte für die medienpädagogische Auseinandersetzung bzw. Arbeit mit auditiven Medien. Dabei hebt der Autor als einen zentralen Aspekt der Medienkompetenz das Zuhören-Können hervor. Auch das selbstständige Gestalten von Radiosendungen von Seiten der Kinder bzw. Schüler und Schülerinnen wird als vielversprechende Möglichkeit gesehen, Medienkompetenz zu fördern.

Hinweis: 7 von 10

Schill, Wolfgang; Linke, Jürgen; Wiedemann, Dieter (Hrsg.) (2004): Kinder & Radio. München: kopaed.

Abstract:

Dieser Sammelband setzt sich, wie der Titel bereits verrät, mit der Rolle auseinander, die das Medium Radio im Leben von Kindern spielt und welche Bedeutung es für sie hat. In fünf Kapiteln nähern sich verschiedene Autoren unterschiedlichen Themen rund ums Radio. So wird vor dem Hintergrund unterschiedlicher Standpunkte die Rolle des Radios für Kinder thematisiert (Kap. 1) und die Perspektive der Kinderradio-Macher wiedergegeben (Kap. 2). Daran anschließend wird in den Blick genommen, wie, weshalb und zu welchem pädagogischen Zweck in der Schule oder anderen pädagogischen Settings mit auditiven Medien gearbeitet werden kann und soll (Kap. 3) und es wird auf die aktive Radioarbeit von Kindern selbst eingegangen (Kap. 4). Im Sinne des Lernens durch eigenständiges Tun werden in diesem Zusammenhang beispielhaft drei Projekte vorgestellt. Den Abschluss bilden Beiträge, die sich mit der Frage nach und den Chancen für ein bundesweites Kinderradio befassen.

Hinweis: 10 von 10 - v.a. Kap. 3 und 4 sind relevant!

 

Schill, Wolfgang (2008): Integrative Medienerziehung in der Grundschule. Konzeption am Beispiel medienpädagogischen Handelns mit auditiven Medien. München: kopaed.

Abstract:

In diesem Werk skizziert Schill, wie in der Grundschule im Sinne integrativer Medienerziehung die Entwicklung von Medienkompetenz bei Schülern und Schülerinnen gefördert werden kann. Dabei nimmt er zentral auf auditive Medien Bezug, um aufzuzeigen, wie ein solches medienpädagogisches Handeln im Unterricht, welcher sich am Konzept integrativer Medienerziehung orientiert, aussehen kann. Anhand von Praxisbeispielen  wird dies abschließend veranschaulicht.

Hinweis: 9 von 10

Schill, Wolfgang (2009): Hörkultur in Zeiten des Internet. In: Lauffer, Jürgen; Röllecke, Renate (Hrsg.): Dieter Baacke Preis Handbuch 4. Kinder im Blick. Medienkompetenz statt Medienabstinenz. Online verfügbar unter: http://www.gmk-net.de/fileadmin/pdf/Materialien-Artikel/db4_schill2009.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Schill setzt sich in seinem Text mit Aspekten der gegenwärtigen Hörkultur und der Bedeutung des Zuhörens im Rahmen der Medienpädagogik bzw. der medienpädagogischen Arbeit auseinander. Dabei skizziert der Autor verschiedene Zugänge zum Hören, zur Kultur und darauf aufbauend zur Hörkultur, bevor er die Hörkultur als Teil der Kommunikationskultur und der Medienkultur vorstellt. Als medienpädagogische Aufgabe wird anschließend daran die Kultivierung des Hörens formuliert.

Hinweis: 3 von 10

Schneider, Verena (2005): Das Radiokolleg als Medium informeller Bildung: eine Untersuchung einer Sendereihe des öffentlich-rechtlichen Hörfunksenders Ö1 auf informelle Bildungsanlässe. Diplomarbeit, Universität Wien.

Abstract:

Schneider setzt sich in ihrer Diplomarbeit mit der Frage auseinander, ob die Sendereihe ‚Radiokolleg‘ des öffentlich-rechtlichen Radiosenders Ö1 informelle Bildungsanlässe bietet. Im Anschluss an die Definition von informeller Bildung analysiert die Autorin die Radiosendung ‚Radiokolleg‘ und führt in diesem Rahmen auch zwei ExpertInneninterviews mit GestalterInnen des ‚Radiokollegs‘ durch. Im Zuge ihrer Arbeit kommt Schneider zu dem Ergebnis, dass es sich hier aus Perspektive der Zuhörenden nicht um rein informelle Bildungsanlässe handelt, da diese vermittelt sind, dass aber der Art die Auseinandersetzung mit den vermittelten Inhalten sehr wohl charakteristisch für informelle Bildungsanlässe ist.

Hinweis: 3 von 10

Seeliger-Mühl, Herbert (1993): Medien, Unterricht, Lernen. Neuere unterrichtstheoretische Medienbestimmungen im Kontext medientheoretischer und unterrichtspraktischer Erörterung. Münster (u.a.): Lit.

Abstract:

In seinem Werk geht Seeliger-Mühl sowohl auf theoretische als auch auf praktische Aspekte der Mediennutzung im Unterricht ein. Er thematisiert beispielsweise unterschiedliche unterrichtstheoretische Sichtweisen auf Medien, etwa jene Paul Heimanns, jene der Berliner Schule, jene Wolfgang Klafkis sowie jene Christine Möllers und nimmt Bezug auf verschiedene Aspekte erziehungswissenschaftlicher Diskussionen auf dem Weg zu offenen Curricula. Zudem setzt sich der Autor mit Aspekten der systematischen Analyse der gesellschaftlichen Kommunikation auseinander, bevor er konkret auf Medien im Sinne von Gestaltungsmitteln im Unterricht eingeht.

Hinweis: 2 von 10 – nur AV-Medien werden im Konkreten thematisiert, aber davor wird ein breiter theoretischer Einblick in unterrichtstheoretische Medientheorien und –begriffe gegeben.

 

Sharma, Pete; Barrett, Barney (2009): Blended learning. Using technology in and beyond the language classroom. 1. publ., 3. print. Oxford: Macmillan.

Abstract:

Das Buch setzt sich mit verschiedenen Möglichkeiten auseinander, wie im Rahmen des Sprachunterrichts Technologie bzw. neue Medien in den Unterricht einbezogen werden können - und zwar auf pädagogisch sinnvolle Weise. Neben konkreter Bezugnahme auf spezifische Medienangebote wird auch das theoretische Konzept, auf welchem das Werk aufbaut, skizziert: Dabei handelt es sich um das Konzept ‚blendet learning‘, bei dem im Unterricht Face-to-Face-Elemente mit geeigneter Medien- bzw. Technologienutzung kombiniert werden.

Hinweis: 2 von 10

Stärk, Julia (2004): Die Produktion des Hörspiels „Das Gurkenfass“: Ein Erfahrungsbericht. Stuttgart. Online verfügbar unter: http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/staerk_erfahrungsbericht/staerk_erfahrungsbericht.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Stärk berichtet in diesem Text von der Hörspiel-Produktion mit dem Titel ‚Das Gurkenfass‘. Ihre Schilderung zeigt den Produktions- und Organisationsaufwand einer Hörspielrealisierung  auf und macht deutlich, dass Pannen dabei zur praktischen Arbeit dazugehören.

Hinweis: 1 von 10

Studencki, Felix (2011): „AderCast“. Podcasting an einer Hauptschule. In: medienimpulse-online, 1/2011. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse__AderCast__Studencki_20110221.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Dieser Text widmet sich dem Thema Podcasts und kann als Einführung in die Podcast-Erstellung und -Nutzung verstanden werden. Zudem wird ein Podcasting-Projekt und dessen Entstehung an einer Schule skizziert.

Hinweis: 3 von 10

Theunert, Helga (Hrsg.) (2008): Interkulturell mit Medien. Die Rolle der Medien für Integration und interkulturelle Verständigung. Schriftenreihe Interdisziplinäre Diskurse Band 3, München: kopaed.

Abstract:

Theunert geht in ihrem Werk davon aus, dass Medien zu einem wesentlichen Bestandteil des Alltags v.a. von Kindern und Jugendlichen gehören - und zwar sowohl von jenen mit, als auch von solchen ohne Migrationshintergrund. Doch es stellt sich die Frage, ob die Unterschiede in Herkunft und kulturellem Hintergrund auch zu Differenzen im Hinblick auf das jeweilige Medienhandeln der jungen Menschen führen und, wenn ja, inwiefern mit diesen umgegangen werden kann, sodass aus diesen keine Nachteile für eine bestimmte Gruppe erwachsen, sondern die Unterschiede als Ressource begriffen und genutzt werden können.

Hinweis: 6 von 10

 

Tomalin, Barry (1986): Video, TV and radio in the English class : an introductory guide. 1. publ., Basingstoke (u.a.): Macmillan.

Abstract:

Tomalin setzt sich in seinem Werk mit den Einsatzmöglichkeiten von Video, Fernsehen und Radio im Englischunterricht auseinander. Dabei thematisiert er sowohl die Potentiale der jeweiligen Medien für dieses spezifische pädagogische Setting, wie auch die damit verbundenen potentiellen Probleme.

Hinweis: 1 von 10

Troesser, Michael (1986): Moderieren im Hörfunk. Handlungsanalytische Untersuchung zur Moderation von Hörfunksendungen des Westdeutschen Rundfunks mit Publikumsbeteiligung. Tübingen: Niemeyer.

Abstract:

In dieser Arbeit setzt sich Troesser mit der Frage nach den Beteiligungsmöglichkeiten von Hörern und Hörerinnen am öffentlich rechtlichen Rundfunk in Deutschland auseinander. Da eine Partizipation der Hörer und Hörerinnen im Sinne der Mitgestaltung derartiger Sendungen dem Autor zufolge nicht möglich ist und nur im Rahmen bestimmter Radiosendungen eine sogenannte 'vermittelte Beteiligung' der Zuhörenden gewollt ist, ziel Troesser in seinem Werkt  darauf ab, die Formen und Möglichkeiten sowie die Grenzen der vermittelten Beteiligung darzustellen. Zu diesem Zweck wird das Sprachverhalten der Moderatoren als Vermittler genauer in den Blick genommen.

Hinweis: 3 von 10

Tulodziecki, Gerhard; Schlingmann, Andrea; Mose, Katja; Mütze, Christa; Herzig, Bardo; Hauf-Tulodziecki, Annemarie (1995): Handlungsorientierte Medienpädagogik in Beispielen. Projekte und Unterrichtseinheiten für Grundschulen und weiterführende Schulen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Abstract:

Tulodziecki u.a. thematisieren in ihrem Werk unter Bezugnahme auf unterschiedliche Medien, wie etwa Zeitung, Foto, Tonträger, Fernsehen, Film, Video, Computer oder Multimedia, wie es möglich ist bzw. sein kann, in der Schule im Sinne einer handlungsorientierten Medienpädagogik zu arbeiten. Basierend auf der Auseinandersetzung mit der Medienlandschaft, ihrer Entwicklungstendenzen und der schulischen Medienerziehung, bei der es um ein kreatives, selbstbestimmtes, sachgerechtes und sozial-verantwortliches Handeln mit Medien geht, setzen sich die Autoren damit auseinander, wie ein konzeptioneller Rahmen für schulische Medienerziehung gestaltet sein soll. Darüber hinaus werden (mögliche) Projekte und Unterrichtseinheiten vorgestellt.

Hinweis: 8 von 10

 

Tulodziecki, Gerhard; Hagemann, Wilhelm; Herzig, Bardo; Leufen, Stefan; Mütze, Christa (1996): Neue Medien in den Schulen, Projekte - Konzepte - Kompetenzen. Initiative: B.I.G - Bildungswege in der InformationsGesellschaft - eine Bestandsaufnahme. Herausgegeben von der Bertelsmann-Stiftung und der Heinz-Nixdorf-Stiftung. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung.

Abstract:

Das Werk von Tulodziecki u.a. kann verstanden werden als ein Überblick über das bestehende Angebot im Hinblick auf Lernsoftware, deren Qualität und deren Einsatz im Unterricht. Nach einer einführenden Auseinandersetzung mit spezifischen Software-Angeboten, werden diese mit verschiedenen lehr- und lerntheoretischen Konzepten in Verbindung gebracht. Darüber hinaus werden am Beispiel verschiedener Medienprojekte verschiedene Ansätze vorgestellt, die eine Bewertung von Lernsoftware ermöglichen, der verantwortungsbewusste Umgang mit diesen wird skizziert,  es wird auf ihre Erprobung Bezug genommen und auf die damit verbundenen Qualitätsstandards. Die Autoren setzen sich außerdem im Rahmen einer Lehrplandiskussion mit der Verortung der Medienerziehung, v.a. aber der informationstechnischen Grundbildung auseinander und nehmen auch auf die Lehreraus- und -weiterbildung im Bereich der neuen elektronischen Medien Bezug.

Hinweis: 3 von 10

Tulodziecki, Gerhard (1997): Medien in Erziehung und Bildung. Grundlagen und Beispiele einer handlungs- und entwicklungsorientierten Medienpädagogik. 3., überarb. und erw. Aufl., Bad Heilbrunn, Obb.: Klinkhardt.

Abstract:

Tulodziecki entwirft in seinem Werk eine Konzeption einer handlungs- und entwicklungsorientierten Medienpädagogik, da es, so der Autor, nicht nur darum gehen darf, sich handlungsorientiert mit Medien auseinanderzusetzen, sondern in der Medienpädagogik auch darum gehen muss, entwicklungsstimulierende Bedingungen bereitzustellen. Ziel dabei ist es, in allgemeiner Weise die intellektuelle sowie die soziale und moralische Entwicklung junger Menschen zu fördern. Nach einer Darstellung der Medienlandschaft in Deutschland, welche eine zentrale Bedingung für Erziehung und Bildung darstellt, befasst sich der Autor mit grundlegenden medienpädagogischen Begriffen und Teilbereichen. Anschließend wird der Einsatz von Medien für didaktische Zwecke thematisiert und es werden medienerzieherisch bedeutsame Forschungsansätze, Konzepte sowie die informationstechnische Grundbildung aufgezeigt.  Daraufhin werden medienpädagogisches Handeln in der Schule und die damit verbundenen Bedingungen und Ziele sowie unterschiedliche medienpädagogische Aufgabenbereiche in den Blick genommen. Nachdem im Anschluss daran auf die Verwendung von Medien im Kontext von Schule und Unterricht eingegangen wird, thematisiert der Autor Entwicklungsförderung sowohl in intellektueller, als auch in sozial-moralischer Hinsicht als eine übergreifende Aufgabe von Medienpädagogik und setzt sich abschließend mit Medienpädagogik und Schulentwicklung auseinander, wobei seiner Ansicht nach einerseits die die Möglichkeit geboten werden muss, den Einsatz von Medien im Unterricht curricular zu verankern, andererseits eine solche Nutzung von Medien auch ein Veränderungspotential für Schule bietet, sich orientiert an unserer, von Medien durchdrungenen Welt neu auszurichten.

Hinweis: 4 von 10

Tulodziecki, Gerhard; Herzig, Bardo (Hrsg.) (2004): Mediendidaktik. Medien in Lehr- und Lernprozessen. Handbuch Medienpädagogik, Band 2. Stuttgart: Klett-Cotta.

Abstract:

Das Werk von Tulodziecki und Herzig ist als grundlegendes Werk im Hinblick auf die Vermittlung von Wissen über das Lehren und Lernen mit Medien zu verstehen. Die drei ersten Kapitel liefern  hierfür theoretische (Hintergrund-)Kenntnisse, die darauf folgenden gehen in praktisch orientierter Weise auf Fragen der Planung wie auch der Realisierung von Unterricht mit Medien ein.

Hinweis: 3 von 10

Tulodziecki, Gerhard; Herzig, Bardo; Grafe, Silke (2010): Medienbildung in Schule und Unterricht. Grundlagen und Beispiele. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Abstract:

In ihrem Werk thematisieren die Autoren verschiedene bedeutsame Aspekte rund ums Thema Medienbildung in der Schule. Medienbildung wird dabei als mit Handlungs-, Entwicklungs- und Kompetenzorientierung verknüpft erkannt. In einem ersten Schritt nehmen die Autoren auf die gegenwärtige Medienlandschaft Bezug und und die damit einhergehenden Herausforderungen für Erziehung und Bildung. Daran anschließend werden Handlungsbedingungen in Medienzusammenhängen sowie die Ideen thematisiert, die Medienbildung leiten (sollen). Dies stellt die Grundlage für das 3. Kapitel dar, welches sich in mediendidaktischem Sinne der Frage des Lehrens und Lernens mit Medien widmet. Daran anschließend befasst sich das 4. Kapitel mit Ansätzen der Medientheorie und Medienforschung, mit Medienerziehungskonzepten und dem Schlagwort der Medienkompetenz. Daraufhin werden verschiedene Inhaltsbereiche der Medienbildung skizziert und es werden praktische Projekt- und Unterrichtsbeispiele vorgestellt, in denen Medienbildung stattfindet. Bevor abschließend Medienpädagogik allgemein thematisiert wird, befassen sich die Autoren mit der übergreifenden Aufgabe der Entwicklungsförderung.

Hinweis: 4 von 10

 

Uhlenbruck, Gabi; Anfang, Günther (2009): Medien selber machen bildet – Aktive Medienarbeit. In: Demmler, Kathrin; Lutz, Klaus; Menzke, Detlef; Prölß-Kammerer, Anja (Hrsg.): Medien bilden – aber wie? Grundlagen für eine nachhaltige medienpädagogische Praxis. München: kopaed, S. 105-110.Online verfügbar unter: http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/anfang_uhlenbruck_medienarbeit/anfang_uhlenbruck_medienarbeit.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Der Text von Uhlenbruck und Anfang stellt eine interessante Einführung in aktive Medienarbeit von Schülern und Schülerinnen und damit in das aktive Lernen dar. Theoretisches und praktisches Wissen wird dabei durch eigenes Tun erfahrbar gemacht und angeeignet. Ziel dabei ist es, eigene mediale Produkte zu erstellen und diese zu veröffentlichen. Wichtig dabei ist, dass der Prozess der Aneignung eines Gegenstandsbereichs immer auch mit dessen Veränderung einhergeht. Somit erfolgt Lernen als dialektisches Prinzip von Aneignung, Bewältigung und Veränderung von Realität. Weitere wichtige Aspekte aktiver Medienarbeit sind das Prinzip des exemplarischen Lernens sowie das Prinzip der Gruppenarbeit. Die Lernerfahrungen, die im Rahmen aktiver Medienprojekte möglich sind, werden in diesem Text am Beispiel des Projekts „Ehrensache“ skizziert.

Hinweis: 8 von 10

Unterkofler, Hans-Jörg (2012): Aktive Medienarbeit - Medien selber gestalten mit der MEDIENWERKSTATT. In: medienimpulse-online, 2/2012. Online verfügbar unter:

http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Aktive_Medienarbeit Medien_selber_gestalten_mit_der_MEDIENWERKSTATT_
_Unterkofler_20120603.pdf
(letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In seinem Text berichtet Unterkofler von der aktiven Medienarbeit im Rahmen der Medienwerkstatt, welche Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, sich in verschiedenen Workshops mit unterschiedlichen Medien konkret auseinanderzusetzen und eigenständig Medienprodukte herzustellen. Im Zuge dieses Herstellungsprozesses soll den Kindern ein kritisch-reflexiver Zugang zu und Umgang mit Medien vermittelt werden. Hinweis: 3 von 10

Vojvoda, Alexander (2011): Transkulturelle Medienproduktion in freien Radios. Das Inter.Media Handbuch als Toolkit. In: medienimpulse-online, 1/2011. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Transkulturelle_Medienproduktion_in_Freien_Radios_Vojvoda_20110217.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Vojvoda nimmt in diesem Text auf das EU-Trainingsprojekt ‚Inter.Media‘ und das im Rahmen dieses Projekts erschienene Trainingshandbuch Bezug. Ziel des Projekts wie auch des Buches war es, Methoden und Materialien zur interkulturellen Medienarbeit sowie deren Potentiale und auch Schwierigkeiten auszuarbeiten und Erkenntnisse darüber zu vermitteln.

Hinweis: 2 von 10

Wachtel, Stefan (2009): Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen. Inklusive CD mit Hörbeispielen zusammengestellt von Reinhard Pede. 6., überarb. Aufl., Konstanz: UVK.

Abstract:

Wachtels Werk, bereits in der sechsten Auflage erschienen, ist als Klassiker der Sprecherziehung zu verstehen. Darin gibt der Autor Anleitung und Tipps v.a. für das freie Sprechen mittels Stichwortkonzepten. Neben Betonungs-, Ausdrucks-, Aussprache- sowie Moderations- und Interview-Übungen werden ebenfalls Beispiele für das ‚Richtige Tun‘ angeführt.

Hinweis: 3 von 10

Wilke, Jürgen; Eschenauer, Barbara (1981): Massenmedien und Journalismus

im Schulunterricht. Eine unbewältigte Herausforderung. Mit einem Vorwort

von Elisabeth Noelle-Neumann. Freiburg, München: Karl Alber.

Abstract:

Die Autoren widmen sich in diesem Werk auf umfassende Weise dem Thema der

Massemedien im Leben von Kindern und Jugendlichen und inwiefern dies eine

Herausforderung für die Schule darstellt.

Hinweis: 5 von 10

Winter, Mirjam (2010): Akad On Air: Radio als Schulfach. In: medienimpulse-online, 1/2010. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Akad_On_Air__Radio_als_Schulfach____Winter_20100226.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Spätestens seit "Beverly Hills 90210", der beliebten US-Teenie-Serie der 90er Jahre, kennt man es: das Schulradio. Ein eigenes Radiostudio kann sich keine Schule in Österreich leisten. Winter setzt sich in ihrem Text mit Salzburgs erstem Schulradio ‚Akad On Air‘ auseinander, welches vom Akademischen Gymnasium ausgestrahlt und im Unterricht als eigenes Schulfach ‚Medienkunde - Schulradio‘ implementiert ist. Die SchülerInnen lernen hier im Rahmen praktischer Medienarbeit, Radio zu nutzen und im Rahmen ihrer Interessen zu gestalten. Ziel dabei ist es v.a., eine kritische Medienkompetenz zu vermitteln.

Hinweis: 5 von 10

Woldan, Gabriele (2010): Der Moment-Schülerradiopreis. In: medienimpulse-online, 1/2010.

Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Der_Moment_Schuelerradiopreis_Woldan_20100209.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

In diesem Text berichtet Woldan von der Verleihung des jährlich vergebenen 'Moment-Schülerradiopreises', mit dem von der Redaktion der Ö1-Sendung "Moment - Leben heute" sehr gelungene Schülerradio-Produktionen geehrt werden.

Hinweis: 2 von 10

 

Woldan, Gabriele (2012): Ö1 -Schülerradiopreis 2011. In: medienimpilse-online, 2/2012. Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Oe1__Schuelerradiopreis_2011_Woldan_20120531.pdf (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Woldan berichtet von dem jährlich vom bm:ukk in Kooperation mit dem ORF vergebenen Ö1-Schülerradiopreis. Dabei wird ein Rückblick über die eingereichten Beiträge gegeben und die diesjährigen Gewinner werden vorgestellt.

Hinweis: 2 von 10

 

Zorn, Isabel; Auwärter, Andreas; Krüger, Marc; Seehagen-Marx, Heike (2011): Educasting. Wie Podcasts in Bildungskontexten Anwendung finden. In: Ebner, Martin; Schön, Sandra (Hrsg.): L3T - Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien. (o.A.). Online verfügbar unter: http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/20/37 (letzter Zugriff: 20.03.2013).

Abstract:

Die Bezeichnung EDUCAST bezieht sich darauf, dass Podcasts oder andere Audio- und Videoaufnahmetechniken und -geräte in Bildungskontexten eingesetzt werden, meint u.a. aber auch die Erstellung von Audioproduktionen von Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, deren Medienkompetenz zu fördern. Nach einführenden Hinweisen, wie EDUCASTS technisch umgesetzt werden können, wird Bezug auf verschiedene Lerntheorien genommen und anhand von Beispielen werden didaktische Gestaltungsmöglichkeiten des Lehren und Lernens mit EDUCASTS in verschiedenen Lernszenarien ( Hochschule, Schule, außerschulischen Jugendbildung) vorgestellt.

Hinweis: 7 von 10

Tags

audioproduktion, radio, podcast