Bildung - Politik

4/2012 - Soziale und Mediale Räume

Vom Dämonischen. Zur politischen Medientheorie des Daniel Suarez

Review-Essay von Daniel Suarez: Daemon. Die Welt ist nur ein Spiel (2009), Darknet (2011) und Kill Decision (2013)

AutorIn: Alessandro Barberi

Die Romane des Programmierers Daniel Suarez sind weit mehr als reine Fiktionen. Seine terminatorischen Inszenierungen des Endkampfs zwischen Maschinen und Menschen basieren auf äußerst realen Studien zu derzeitigen (Kriegs-)Technologien, die als politische Steuerungsmedien eingesetzt werden.

Abstract

Die Romane des Programmierers Daniel Suarez sind weit mehr als reine Fiktionen. Seine terminatorischen Inszenierungen des Endkampfs zwischen Maschinen und Menschen basieren auf äußerst realen Studien zu derzeitigen (Kriegs-)Technologien, die als politische Steuerungsmedien eingesetzt werden. Alessandro Barberi analysiert die Überlappung von sozialen und medialen Räumen bei einem Meister des Techno-Thrillers.

The novels of programmer Daniel Suarez are far more than simple fictions. His terminator-like staging of the final battle between men and machines is based on very real studies of current (war) technologies used as political steering media. Alessandro Barberi analyses the overlapping of social and media spaces in one of the masters of techno thriller.


I Fiktive Kampfmaschinen



Daniel Suarez: Daemon (2009)

Mist. Wenn Sobol das Kernel Root Kit benutzt hat,
auf das ich bei Alcyone-Versicherungen gestoßen bin,

dann hat er jetzt womöglich eine Backdoor zum Netzwerk des Sheriff’s Department.
Er könnte sogar den E-Mail-Verkehr zwischen eurer Truppe und den Feds belauschen.
Und Virenschutzprogramme würden es nicht finden.
Daniel Suarez, Daemon

Ein neues Computerspiel machte von sich reden: Over the Rhine.[1] Der Erfolg auf den Märkten für Ego-Shooter war so durchschlagend wie die neue Ausstattung mit Waffensystemen und wie einst Wolfenstein 3D. Die Grafik-Engine prozessierte scheinbar schneller als Lichtgeschwindigkeit, die Soundpalette fühlte sich unergründlich breit an, die räumliche Programmierung war annähernd perfekt, die Künstliche Intelligenz der Gegner erschwerte jede Wiederholung der Situation beim erneuten Durchspielen eines Quests und die Usability übertraf alles, was man bis dahin gesehen und gespielt hatte. Auch die Möglichkeiten der virtuellen Vernetzung mit anderen SpielerInnen waren auf einen höheren Level gebracht worden, wodurch sich die Zahl der AkteurInnen im Multiplayer-Modus und die kollektiv im virtuellen Raum verbrachte Zeit sukzessive erhöhten. CyberStorm Entertainment und ihr Mitbegründer und technischer Leiter Matthew A. Sobol bauten mit dieser programmiertechnischen Glanzleistung und ihrer spieltechnischen Fortsetzung durch das MMORPG The Gate ihre Monopolstellung in der Realwirtschaft aus und eröffneten gleichzeitig eine neue Ära der künstlichen Wirklichkeit(en), in der ganze Schwärme von Gamern sich verbanden, vernetzten und schlussendlich auch organisierten:

„Philips kommentierte: >Was Sie hier sehen, ist Sobols Spiel The Gate. Es ist ein Online-Rollenspiel, was heißt, dass Zehntausende Benutzer auf Game-Maps auf zentralen Servern zugreifen. Das Spiel erstreckt sich über einen großen virtuellen Raum. Jon Ross wollte ein Treffen hier an diesem Ort: der Ecke Queensland Boulevard/Hovarth Alley in Elianburg.<

>Ein Treffen in einem Online-Spiel?<

>Ja. Aber da es schwer ist, einen Avatar zu verhaften, habe ich beschlossen, in den God-Modus zu gehen.<

>Das heißt?<

>Das heißt, ich habe gecheated. Ich habe die CyberStorm-Systemadministratoren dazu gebracht, die Kreuzung von virtuellen Kameras beobachten zu lassen.<

>Sie haben eine Überwachung in Fantasy-Land veranlasst?<

Lachen ging durch den Raum.“[2]

Als indes Sobols geniales Hirn von einem Tumor befallen wird, beschließt er, es nicht bei der Programmierung eines Spiels im Netzwerk zu belassen, sondern über diese mediale und künstliche Wirklichkeit direkt in die Sozialen Netzwerke einzugreifen, um sich der „Großen Diffusion“ (Sobol) der globalisierten kapitalistischen Gesellschaft entgegenzusetzen und eine anarchische Ordnung des Chaos aufzubauen. Er implementiert innerhalb der von ihm geschriebenen Programmzeilen von Over the Rhine und The Gate einen Disk and Execution Monitor, dessen Ausführung genau im Moment seines Todes startet und buchstäblich (s)einen DaEMon exekutiert und in Gang setzt. Innerhalb von kurzer Zeit sieht sich deshalb Detective Pete Sebeck zwei toten Programmierern und damit zwei irritierenden Tatorten gegenüber, deren spurensichernde Erkundung direkt in die Serverräume von CyberStorm Entertainment führt, wo er sein klassisches investigatives Polizeiwissen von Technologien, Datenverarbeitung, Stromnetzen und Prozessoren bestritten sieht: Die traditionelle Suche nach dem Mörder stößt immer wieder auf die materiale Härte technischer Übertragungspatterns, weshalb Detective Sebeck dann zu seiner gänzlichen Verwirrung eine Videonachricht erhält, in welcher der bereits verstorbene Sobol ihm die beiden Morde gesteht. Die amerikanischen Geheimdienste treten auf den Plan:

„NSA: Sagen Sie uns einfach, was das unterm Strich bedeutet?

DARPA: Also gut. […] Normalerweise würde man aus ebendiesem Grund keine leistungsstarken Ultrabreitbandsender herstellen, aber Sobol hat einen dort im Haus – und ich glaube nicht, dass er sich um FCC-Regeln kümmert. Diese Signale legen unsere Funkkommunikation lahm, und sie zu blockieren dürfte höllisch schwer sein.

CIA: Das ist frei verkäufliche Technik? Wozu ist so was gut?“[3]

Es wird nicht lange dauern und Sebeck muss also ob seines Nicht-Wissens um WiFi Protected Access (WPA) oder WEP-Verschlüsselung den Fall an höhere Instanzen abgeben: Nachdem der Daemon sich mehr und mehr ausbreitet, schalten sich NSA, CIA, DARPA so wie FBI ein und entziehen Sebeck den Fall, um in regelmäßigen Geheimsitzungen zu realisieren, dass sie sich in einem bis dato nicht gekannten Cyberwar befinden, der neben unvorhersehbaren kryptoanalytischen DDOS-Angriffen auch tief in die digitale Steuerungs- und Beschleunigungsstruktur der Finanzmärkte eingreift, um Stück für Stück die mächtigsten Unternehmen und Kapitalfraktionen zu cracken und zu übernehmen: America is under attack! Denn damit nicht genug hat der Daemon innerhalb von kürzester Zeit in Over the Rhine und The Gate eine Gruppe von herausragenden und brillanten Spielern rekrutiert und sendet sie als High-Tech-Agenten aus dem Spiel hinaus in die Wirklichkeit der Welt, um seine mediale kybernetische Logik auch in den sozialen Raum hinein auszudehnen. Der Daemon setzt Kampfmaschinen frei, deren Geschwindigkeit und Brutalität alles Gekannte übertreffen und deren Cyborg-AkteurInnen sich dem Zugriff der Institutionen permanent entziehen. Das digitale Donnergrollen der Schlachten nimmt seinen Anfang ... und die Morde setzen sich in der informationstheoretischen Kriegsdunkelheit und der mathematischen Unüberschaubarkeit von Darknet fort ...

II Reale Kampfstrategien



Daniel Suarez: Darknet (2011)

Aber es läuft etwas sehr schief,
wenn die häufigste Quelle großen Reichtums heute darauf beruht,

dass man im Finanzsystem zockt,
Mittelschichtjobs vernichtet

und keinerlei materiellen Wert erschafft.
Daniel Suarez

Daniel Suarez ist Programmierer, Software-Entwickler und Systemberater,[4] dessen Science Fiction ihrem Namen alle Ehre macht. Denn die (Kriegs-)Technologien, Server-Architekturen, medialen Instrumentierungen und Übertragungskanäle seiner äußerst wirklichen Fiktionen sind als sozioökonomische Modelle der aktuellen technosozialen Situation durchwegs realistisch konstruiert. Sie ermöglichen es im Sinne einer medientheoretischen Poetik aus seinen Romanen ein Wissen zu extrahieren, dass auf die Gegenwart unserer Wissens- und Informationsgesellschaft direkt angewendet werden kann, da sie aus eben dieser abgezogen wurden. Kaum eine Seite von Suarez, die nicht den Grenzbereich von sozialen und medialen Räumen auslotet und mithin sukzessive die Frage nach den Schnittstellen von Mensch und Maschine narratologisch in den Raum stellt, beantwortet und erneut hervortreibt. Dabei geht es immer wieder um Fragen der (paranoischen) Überwachung durch Sicherheitstechnologien:

„Hollis ging rasch zur gegenüberliegenden Wand und klappte die Abdeckung eines digitalen Thermostaten herunter. Darunter befand sich eine Tastatur, in die er seinen alphanumerischen Sicherheitscode eingab – den exakten Betrag seines ersten Investments. […] Am anderen Ende des Raums erwachte eine Monitorwand zum Leben. Darauf konnte er alles, was auf dem Anwesen vor sich ging, über Dutzende von Überwachungskameras verfolgen. Außerdem waren da noch ein spezielles Notfalltelefon, eine Funkbasisstation und ein Hausapparat.“[5]

Im Sinne einer solchen Techno-Philosophie werden die LeserInnen im Medienraum des Romans dennoch oder gerade deshalb zum mündigen Denken getrieben: Wenn 75 % der Transaktionen auf den Finanzmärkten – und mithin die Entscheidung über Kauf und Verkauf (von Aktien) in den Tollhäusern unserer computergesteuerten Börsen –[6] von maschinell implementierten Algorithmen und maschinengesteuerten Überwachungstechnologien ausgeführt werden, welche Macht über die (wirtschaftliche, soziale und mediale) Wirklichkeit haben die AkteurInnen dann noch, um der immer rasanter werdenden Maschinisierung der Ungleichheit entgegentreten zu können? Was ist der Moment einer ökonomischen oder sozialen Entscheidung, wenn die Handlungsspielräume der Menschen und auch ihre Arbeitskraft mehr und mehr von maschinellen Dispositiven der Datenverarbeitung be- und ersetzt werden? Behalten die Borgs aus Star Trek am Ende Recht? Ist resistance tatsächlich futile? Können wir also noch in den Ablauf einer terminatorischen Maschinenverkettung eingreifen, welche die Höllenmaschine des Kapitalismus antreibt und das Dämonische mental und technologisch vor Augen führt? Lassen sich die(se) Identifizierungspraktiken (schizophren) durchbrechen?

"Kritiker wenden allerdings ein, dass hochfrequenter Handel, bei dem ein und dieselbe Aktie viele Male pro Stunde gehandelt werden kann, lediglich die Volatilität erhöht, aber keinen Wert schafft."[7]

Ein Umstand, der Daniel Suarez als US-Bürger genauso umtreibt wie als Romanprogrammierer, dessen Erzählungen die Taktungsrate unserer Prozessoren berührt, weil ihr Autor Programmiersprachen beherrscht und so die Kapitel- und Kapitalstrukturen durch digitale Alphabetisierung von C++ durchkreuzt werden. Doch Widerstand ist als Kampfstrategie weder vergeblich noch zum Scheitern verurteilt, gerade weil die klassischen Dispositive des Kalten Kriegs mit Nanotechnologien durchsetzt werden ... und die Tötungen setzen sich unter der „Schwelle öffentlicher Wahrnehmung“[8] im Drohnenkrieg und mit (Barrack Obamas) Kill Decision fort …

III Antikapitalistischer Klassenkampf




Daniel Suarez: Kill Decision (2013)

Es herrscht Klassenkrieg, richtig,
aber es ist meine Klasse,
die Klasse der Reichen,
die Krieg führt,
und wir gewinnen.

Warren E. Buffet

In der dämonischen Fratze wirtschaftlicher Depression ist es Suarez dabei immer darum zu tun, deutlich darauf hinzuweisen, dass es nicht die manische Technologie an sich ist, die uns zum Untergang prädestiniert, sondern der Ausverkauf des Know-Hows an gesellschaftliche Eliten, die einzig und allein der Profitmaximierung dienen. Würden Technologie und Wissen nicht permanent einer undemokratischen (Rüstungs-)Industrie[9] dienen, um Menschen und Arbeitsplätze zu vernichten, dann wäre der informationstheoretische Stand der Dinge durchaus dazu angetan, die Welt demokratisch, friedlich und fair werden zu lassen. Insofern ist Daniel Suarez Wort für Wort unamerican, weil er in Marxscher Manier die Devastierungen, Leiden und gesellschaftlichen Desaster von Marktwirtschaft und Kapitalismus analysiert, markiert und denunziert. Denn durch den diktatorischen Einsatz von High Tech muss Bourdieus Elend der Welt gesetzmäßig entstehen, wenn der Input der privatisierten und deregulierten Technologie einzig und allein 1% der (Welt-)Bevölkerung zugute kommt und die anderen 99% zu in den Output gesteuerten Arbeits(losigkeits)sklaven werden. Dagegen hilft nur Soziologie als (digitaler) Kampfsport.[10] Ein Kalifornier probt mithin den Klassenkampf, weshalb auch dem linken und radikalen Dietmar Dath angesichts von Suarez' letztem Roman Kill Decision in der FAZ aufgefallen ist, dass der Autor die Marx-Engels-Werke zu studieren scheint. Dath über die Hauptfigur bei Suarez (die darin Sobol aus Daemon mehr als ähnelt):

„Die Heroisierung dieser partisanenhaften Asozialität des letzten Beschützers einer zerrissenen Weltsozietät hat nicht nur ihr politisch Hochbedenkliches. Sie spiegelt auch das Klassenbewusstsein (ein Wort, das im Buch selbst vorkommt, recht überraschend für einen amerikanischen Actionreißer) einer neuen Sorte von formal unabhängigen Vertragsrevolverhelden im Info-Business, zu denen nicht zuletzt der Verfasser des Romans selbst gehört, der als Berater mächtiger Firmen gearbeitet hat, bevor er seine schriftstellerische Ader entdeckte, und diesen alten Beruf sporadisch weiter ausübt.“[11]

Mag sein, dass diese sporadische Tätigkeit den literarischen Feinschliff von Suarez Erzählungen leicht vom Himmel der Weltliteratur trennt, die indes ihrerseits (außer bei Robert A. Wilson[12] oder Thomas Pynchon[13]) die Auseinandersetzung mit Technologie scheut wie der Teufel das Weihwasser. Suarez große Leistung besteht darin, äußerstes informatisches und kriegstechnologisches Wissen mit der politischen Position eines Radikaldemokraten zu verbinden, was nicht zuletzt seinen Erfolg in der Gemeinschaft der Generation X im Internet erklärt. Und so antwortet der große Daniel im Blick auf die aktuelle Drohnentechnologie apodiktisch auf eine Frage, die ihm – dank Daths Maschinenwinter[14]– von Frank Rieger ebenfalls in der konservativen FAZ gestellt wurde:

„FAZ: […] Was wird sich Ihres Erachtens in der Gesellschaft verändern, wenn es zu einem massiven Einsatz von Drohnen kommt?

Daniel Suarez: Es käme zu einer Zersetzung der demokratischen Institutionen. Weshalb sollte das allgemeine und gleiche Wahlrecht fortbestehen, wenn die Mächtigen im Staat, in der Privatwirtschaft, im kriminellen Bereich oder wo auch immer ohne großen Kostenaufwand, zuverlässig und ohne eigenes Risiko Gewalt einsetzen könnten? Gibt es irgendeine Zeit in der menschlichen Geschichte, in der demokratische Formen fortbestanden, wenn die Bürger nicht glaubwürdig ihre Rechte verteidigen konnten? Macht wird nicht geteilt, wenn es nicht sein muss.“[15]

Der Suarez hat Recht. Macht muss im Class Struggle demokratisch verteilt werden. Dem ist daher nichts hinzuzusetzen, sondern mit lauter Stimme zuzustimmen ... und die Vernichtungen setzen sich fort ... To be (dis)continued ...


Daniel Suarez, Quelle: Wikimedia Commons

Alessandro Barberi, Wien

P.S.: Mehrere Interviews mit Daniel Suarez finden sich auf YouTube. Hier sei auf drei davon verwiesen:

  1. Being Sci-Curious, Daniel Suarez, and Drones - Sword & Laser
  2. Triangulation 64: Daniel Suarez
  3. Daniel Suarez: Kill Decision, Authors at Google

Anmerkungen

[1] Dieser Essay bezieht sich auf Suarez, Daniel (2010): Daemon; ders. (2011): Darknet und ders. (2013; dt. im Erscheinen): Kill Decision, alle Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

[2] Vgl. Daemon, 397.

[3] Vgl. Daemon, 159.

[4] Vgl. die Biografie von Daniel Suarez auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Suarez (letzter Zugriff: 11.01.2013)

[5] Vgl. Darknet, 14.

[6] Die Wahnsinnsszenen an der New Yorker Börse des Jahres 1926 [sic! A.B.] dienten schon Bertolt Brecht als Quelle und Material zur Verfassung seiner Hl. Johanna der Schlachthöfe. Denn am 04.03.1926 berichtete das 8-Uhr-Abendblatt unter anderem: "[…] Vor Schluß glich die Börse buchstäblich einem Tollhause. […]" Ein Umstand der nicht nur Eingang in ein episches Drama fand, sondern die Tragödie unseres manisch-depressiven Zeitalters der Deregulierung erklärt. Vgl. Knopf, Jan (Hg.) (1986): Brechts Heilige Johanna, Taschenbuch Materialien, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 179f.

[7] Vgl. Darknet, 11.

[8] Vgl. das Interview anlässlich Armin Krishans jüngster Publikation zu aktuellen Tötungsmaschinen, die eine neue Genfer Konvention nötig werden lassen: Thiel, Thomas (2013): Armin Krishnan: Gezielte Tötung. Als Nächstes könnten Regimekritiker ins Visier geraten, in: FAZ Online: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-der-woche/sachbuecher-der-woche/armin-krishnan-gezielte-toetung-als-naechstes-koennten-regimekritiker-ins-visier-geraten-12039542.html (letzter Zugriff: 11.01.2013)

[9] Vgl. zu Fakten der (vornehmlich) deutschen Remilitarisierung und Rüstungsindustrie seit 9/11 Ditfurt, Jutta: Zeit des Zorns, Frankfurt/M.: Westend, 27–59.

[10] Vgl. Bourdieu, Pierre (2002): Das Elend der Welt. Zeugnisse und Diagnosen alltäglichen Leidens an der Gesellschaft (Edition Discours), Konstanz: UVK und Carles, Pierre (Regie) (2009): Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Portrait (OmU), Filmedition Suhrkamp, 3 DVD-Box, Frankfurt/M.: Suhrkamp. Der Film wurde auch in 15 Teilen auf YouTube online gestellt. Der erste Teil findet sich (mit deutschen Untertiteln) unter: http://www.youtube.com/watch?v=5Joz5G94L7U (letzter Zugriff: 11.01.2013)

[11] Vgl. Dietmar Dath: Thriller „Kill Decision“ von Daniel Suarez. Wie Technik die Welt zum Schlechteren wendet, in: FAZ Online: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/thriller-kill-decision-von-daniel-suarez-wie-technik-die-welt-zum-schlechteren-wendet-11826693.html (letzter Zugriff 11.01.2013)

[12] Vgl. u. a. Wilson, Robert A. (1988): Die Illumunati Papiere, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

[13] Vgl. Pynchon, Thomas (1994): Die Enden der Parabel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Vgl. dazu auch Weisenburger, Steven (1988): A Gravity’s Rainbow Companion. Sources and Contexts for Pynchon’s Novel, University of Georgia Press, Athens.

[14] Vgl. Dath, Dietmar (2008): Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift, Edition Unseld, Frankfurt/M.: Suhrkamp.

[15] Vgl. Daniel Suarez im Gespräch. Schwärme von Tötungsmaschinen, in: FAZ Online: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/daniel-suarez-im-gespraech-schwaerme-von-toetungsmaschinen-11897282.html (letzter Zugriff 11.01.2013)


Literatur

Biografie von Daniel Suarez auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Suarez (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Bourdieu, Pierre (2002): Das Elend der Welt. Zeugnisse und Diagnosen alltäglichen Leidens an der Gesellschaft (Edition Discours), Konstanz: UVK.

Brecht, Bertolt (1931/1992): Die Hl. Johanna der Schlachthöfe, in: Die Stücke von Bertolt Brecht in einem Band, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1992, 269–316.

Carles, Pierre (2009): Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Portrait (OmU), Filmedition Suhrkamp, 3 DVD-Box, Frankfurt/M.: Suhrkamp. Der Film wurde auch in 15 Teilen auf YouTube online gestellt. Der erste Teil findet sich (mit deutschen Untertiteln) unter: http://www.youtube.com/watch?v=5Joz5G94L7U (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Dath, Dietmar (2008): Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift, Edition Unseld, Franfurt/M.: Suhrkamp.

Dath, Dietmar (2012): Thriller "Kill Decision" von Daniel Suarez. Wie Technik die Welt zum Schlechteren wendet, in: FAZ Online: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/thriller-kill-decision-von-daniel-suarez-wie-technik-die-welt-zum-schlechteren-wendet-11826693.html (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Ditfurth, Jutta (2012): Zeit des Zorns. Warum wir uns vom Kapitalismus befreien müssen, Frankfurt/M.: Westend.

Krishnan, Armin (2012): Gezielte Tötung, München: Matthes & Seitz.

Rieger, Frank (2012): Daniel Suarez im Gespräch. Schwärme von Tötungsmaschinen, in: FAZ Online: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/daniel-suarez-im-gespraech-schwaerme-von-toetungsmaschinen-11897282.html (letzter Zugriff 11.01.2013)

Suarez, Daniel (2010): Daemon: die Welt ist nur ein Spiel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Nähere Infos auf Amazon: http://www.amazon.de/DAEMON-Die-Welt-ist-Spiel/dp/3499256436/ref=pd_bxgy_b_img_y (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Suarez, Daniel (2011): Darknet, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Nähere Infos auf Amazon: http://www.amazon.de/DARKNET-Daniel-Suarez/dp/3499252449/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1360675542&sr=1-1 (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Suarez, Daniel (2013 im Erscheinen): Kill Decision. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Nähere Infos auf Amazon: http://www.amazon.de/Kill-Decision-Daniel-Suarez/dp/3499259184 (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Thiel, Thomas (2013): Armin Krishnan: Gezielte Tötung Als Nächstes könnten Regimekritiker ins Visier geraten, in: FAZ Online: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-der-woche/sachbuecher-der-woche/armin-krishnan-gezielte-toetung-als-naechstes-koennten-regimekritiker-ins-visier-geraten-12039542.html (letzter Zugriff: 11.01.2013)

Weisenburger, Steven (1988): A Gravity’s Rainbow Companion. Sources and Contexts for Pynchon’s Novel, University of Georgia Press, Athens.

Wilson, Robert A. (1988): Die Illumunati Papiere, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.


Mit Dank an Wolfgang Neurath, der mir u. a. die Romane von Daniel Suarez und einige der verwendeten Links übertragen hat. Auch danke ich Thomas Ballhausen für wertvolle Hinweise und Kritiken. Texte wie dieser bleiben eben immer Kollektivprodukte. Der Autor ist dahingehend nur ein durchkreuzter Punkt im (für Suarez) schwärmenden Netz(werk). Tot ist er deshalb aber (noch) nicht.


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daniel suarez, cyberwar, krieg, kriegstechnologien, technologien, klassenkampf